<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<!DOCTYPE article PUBLIC "-//NLM//DTD JATS (Z39.96) Journal Publishing DTD v1.2 20120330//EN" "http://jats.nlm.nih.gov/publishing/1.2/JATS-journalpublishing1.dtd">
<!--<?xml-stylesheet type="text/xsl" href="article.xsl"?>-->
<article article-type="research-article" dtd-version="1.2" xml:lang="de" xmlns:mml="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance">
<front>
<journal-meta>
<journal-id journal-id-type="issn">1205-6545</journal-id>
<journal-title-group>
<journal-title>Zeitschrift f&#252;r Interkulturellen Fremdsprachenunterricht</journal-title>
</journal-title-group>
<issn pub-type="epub">1205-6545</issn>
<publisher>
<publisher-name>Universit&#228;ts- und Landesbibliothek Darmstadt</publisher-name>
</publisher>
</journal-meta>
<article-meta>
<article-id pub-id-type="doi">10.48694/zif.4804</article-id>
<article-categories>
<subj-group>
<subject>Aufsatz zum Themenschwerpunkt</subject>
</subj-group>
</article-categories>
<title-group>
<article-title>Stellungnahme zum geplanten Themenschwerpunkt &#8222;Schreiben in der Herkunftssprache&#8220;</article-title>
</title-group>
<contrib-group>
<contrib contrib-type="author" corresp="yes">
<name>
<surname>Olfert</surname>
<given-names>Helena</given-names>
<prefix>Prof.</prefix>
</name>
<email>helena.olfert@uni-osnabrueck.de</email>
<xref ref-type="aff" rid="aff-1">1</xref>
</contrib>
<contrib contrib-type="author">
<name>
<surname>Henning</surname>
<given-names>Ute</given-names>
</name>
<email>ute.henning@tu-darmstadt.de</email>
<xref ref-type="aff" rid="aff-2">2</xref>
</contrib>
</contrib-group>
<aff id="aff-1"><label>1</label>Universit&#228;t Osnabr&#252;ck, Neuer Graben 40, Raum 41/212, DE-49074 Osnabr&#252;ck</aff>
<aff id="aff-2"><label>2</label>Technische Universit&#228;t Darmstadt, Hochschulstr. 1, 64289 Darmstadt</aff>
<pub-date publication-format="electronic" date-type="pub" iso-8601-date="2026-03-06">
<day>06</day>
<month>03</month>
<year>2026</year>
</pub-date>
<pub-date pub-type="collection">
<year>2026</year>
</pub-date>
<volume>31</volume>
<issue>1</issue>
<fpage>1</fpage>
<lpage>5</lpage>
<permissions>
<copyright-statement>Copyright: &#x00A9; 2026 The Author(s)</copyright-statement>
<copyright-year>2026</copyright-year>
<license license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
<license-p>CC BY 4.0 International - Creative Commons, Namensnennung. See <uri xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/</uri>.</license-p>
</license>
</permissions>
<self-uri xlink:href="https://zif.tujournals.ulb.tu-darmstadt.de/articles/10.48694/zif.4804"/>
</article-meta>
</front>
<body>
<p>Mit dieser Stellungnahme m&#246;chten wir erl&#228;utern, warum der von uns angek&#252;ndigte Themenschwerpunkt &#8222;Schreiben in der Herkunftssprache&#8220; in der vorliegenden Ausgabe der Zeitschrift f&#252;r Interkulturellen Fremdsprachenunterricht nicht wie geplant als geschlossenes Themenheft realisiert werden konnte. Zugleich ist es uns wichtig, den durch den Call for Papers angesto&#223;enen wissenschaftlichen Diskussionsprozess sichtbar zu machen und Perspektiven f&#252;r zuk&#252;nftige Arbeiten in diesem Forschungsfeld aufzuzeigen. Ausgangspunkt unserer &#220;berlegungen ist dabei der Umstand, dass der Call auf ein gro&#223;es Interesse stie&#223; und zahlreiche Abstracts (insgesamt 19) eingereicht wurden, aus denen eine Auswahl zur Beitragseinreichung eingeladen wurde.</p>
<p>Im weiteren Verlauf durchliefen die eingereichten Beitr&#228;ge ein mehrstufiges Begutachtungs- und &#220;berarbeitungsverfahren, wie es im wissenschaftlichen Publikationsbetrieb &#252;blich ist. Die Gutachten umfassten sowohl inhaltliche als auch forschungsmethodische und darstellungsbezogene Aspekte und zielten darauf ab, die Qualit&#228;t der Beitr&#228;ge zu sichern und ihre Anschlussf&#228;higkeit an die thematische Ausrichtung des geplanten Hefts zu gew&#228;hrleisten. W&#228;hrend einige der eingeladenen Autor*innen ihre Beitr&#228;ge aus unterschiedlichen Gr&#252;nden zur&#252;ckgezogen haben, wurden andere Beitr&#228;ge nach der ersten Begutachtungsrunde zur &#220;berarbeitung an die Autor*innen zur&#252;ckgespielt. Von den &#252;berarbeiteten Einreichungen konnte ein Beitrag die Erwartungen der Gutachter*innen in einer Weise erf&#252;llen, die eine Ver&#246;ffentlichung ohne weitere &#220;berarbeitungsrunde erm&#246;glichte. Es handelt sich um den Beitrag von Thomas Grimm und Julia Ricart Brede, der unter dem Titel &#8222;Denkprozesse w&#228;hrend des Schreibens: Introspektive Einblicke in Schreibprozesse mehrsprachiger Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler der Sekundarstufe I&#8220; nun als Einzelbeitrag in der aktuellen Ausgabe 2026/1 der ZIF erscheint. Andere Beitr&#228;ge erwiesen sich hingegen nicht sofort als ver&#246;ffentlichungsf&#228;hig, sodass eine weitere Begutachtungs- und &#220;berarbeitungsrunde erforderlich gewesen w&#228;re, die im Rahmen des Zeitplans f&#252;r den Themenschwerpunkt nicht mehr realisierbar war.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund entstand die Situation, dass der urspr&#252;nglich geplante geschlossene Themenschwerpunkt nicht umgesetzt werden konnte. Die Entscheidung, den Beitrag von Thomas Grimm und Julia Ricart Brede als regul&#228;ren Beitrag zu ver&#246;ffentlichen und die &#252;brigen Beitr&#228;ge &#8211; soweit sie weiterbearbeitet werden &#8211; f&#252;r zuk&#252;nftige Ausgaben der Zeitschrift vorzusehen, ist das Ergebnis einer Abw&#228;gung zwischen inhaltlicher Qualit&#228;tssicherung und den organisatorischen und zeitlichen Rahmenbedingungen der Heftplanung. Diese Entscheidung ist im Einvernehmen mit der Schriftleitung der ZIF getroffen worden und wurde auch so den Autor*innen der anderen Beitr&#228;ge kommuniziert.</p>
<p>Es ist uns dabei ein zentrales Anliegen zu betonen, dass diese Entwicklung nicht auf mangelnde Relevanz des Themas oder auf fehlendes Engagement einzelner Beteiligter zur&#252;ckzuf&#252;hren ist. Vielmehr zeigt sich hier ein komplexes Zusammenspiel aus hohen wissenschaftlichen Qualit&#228;tsanspr&#252;chen, mehrstufigen Reviewprozessen und begrenzten Zeitfenstern, das vielen Forschenden aus der eigenen Publikationspraxis vertraut sein d&#252;rfte. So k&#246;nnte beispielsweise die vergleichsweise lange Schreibzeit von 12 Monaten vermutlich ungewollt dazu beigetragen haben, dass einige ambitionierte Vorhaben im Verlauf des Prozesses nicht wie urspr&#252;nglich geplant abgeschlossen werden konnten, ohne dass dies einzelnen Personen angelastet werden sollte. Gleichzeitig machte der Einreichungs- und Begutachtungsprozess sichtbar, dass Forschung heute h&#228;ufig unter Bedingungen stattfindet, die durch hohe Arbeitsbelastung, dichte Projektlogiken und begrenzte Ressourcen gepr&#228;gt sind. Dies gilt insbesondere f&#252;r empirische Studien, die aufwendige Datenerhebungen oder mehrsprachige Settings verlangen. Die Tatsache, dass mehrere Beitr&#228;ge im Verlauf des Verfahrens nicht bis zur publikationsreifen Fassung gef&#252;hrt werden konnten, verstehen wir daher weniger als Ausdruck individueller Defizite, sondern als Hinweis auf strukturelle Herausforderungen im Wissenschaftsbetrieb. Gerade in einem noch vergleichsweise wenig bearbeiteten Forschungsfeld, das theoretische, didaktische und empirische Fragen miteinander verschr&#228;nkt, scheint es notwendig, Publikationsprozesse, Zeitfenster und Kooperationsformen so zu gestalten, dass sie den realen Arbeitsbedingungen Rechnung tragen.</p>
<p>Aus einer wissenschaftlich-analytischen Perspektive l&#228;sst sich der Verlauf des Themenschwerpunkts dennoch als aufschlussreich f&#252;r das Feld &#8222;Schreiben in der Herkunftssprache&#8220; verstehen. Die hohe Resonanz auf den Call zeigt, dass dieses Themenfeld in der Fachcommunity als relevant wahrgenommen wird und an zentrale Diskurse der Mehrsprachigkeits- und Schreibforschung anschlie&#223;t. Die eingereichten Projekte deckten ein breites Spektrum ab: Sie reichten von Studien zum gesteuerten und ungesteuerten Schriftsprach- und Orthographieerwerb in sog. Herkunftssprachen &#252;ber Untersuchungen zu mehrschriftigen und mehrsprachigen Schreibpraktiken bis hin zu Arbeiten, die den Einsatz digitaler Schreibmedien in den Blick nahmen. In diesen Vorhaben wurde deutlich, dass Schreibprozesse in der Herkunftssprache nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel mit anderen Sprachen im Repertoire der Schreibenden sowie mit spezifischen institutionellen und medialen Kontexten zu analysieren sind.</p>
<p>Die eingereichten Abstracts und Beitr&#228;ge verdeutlichen zugleich, wie unterschiedlich der Begriff &#8222;Herkunftssprache&#8220; in aktuellen Forschungszusammenh&#228;ngen verwendet und verstanden wird. W&#228;hrend wir uns in unserem Verst&#228;ndnis an der in der deutschsprachigen und internationalen Diskussion etablierten Begriffsfassung orientieren, wie sie etwa bei Brehmer/Mehlhorn (<xref ref-type="bibr" rid="B2">2018</xref>) oder Benmamoun/Montrul/Polinsky (<xref ref-type="bibr" rid="B1">2013</xref>) vorgeschlagen wird, zeigt der Blick auf die Einreichungen eine deutliche Spannweite begrifflicher Zuschreibungen. Ein Teil der eingereichten Studien fokussierte auf Lernende, die in Deutschland geboren und aufgewachsen sind und in ihren Familien mit mehr als einer Sprache sozialisiert wurden. In diesen Beitr&#228;gen wurde die Minderheitensprache als Herkunftssprache gefasst. Dieses Verst&#228;ndnis entspricht der g&#228;ngigen, in der Mehrsprachigkeitsforschung etablierten Verwendung des Begriffs, der auf intergenerationale Sprachweitergabe, migrationsbezogene Kontexte und h&#228;ufig auf nur begrenzt verf&#252;gbare M&#246;glichkeiten zum Unterricht und somit zum schriftsprachlichen Ausbau verweist (vgl. <xref ref-type="bibr" rid="B3">Cantone 2024</xref>). Im Zentrum der betreffenden Studien standen Fragen danach, wie der Ausbau der schriftsprachlichen Kompetenzen in dieser Herkunftssprache gestaltet werden kann, welche institutionellen Settings hierf&#252;r zur Verf&#252;gung stehen und inwiefern schriftsprachliche Praktiken zum Erhalt der Minderheitensprache beitragen.</p>
<p>Daneben fanden sich mehrere Beitr&#228;ge, die sich mit Neuzugewanderten befassten, also mit Lernenden, die ihre Schulbildung zun&#228;chst in einem anderen Staat in der dortigen Mehrheitssprache absolviert haben und in dieser Sprache bereits &#252;ber weitgehend ausgebaute m&#252;ndliche und schriftsprachliche Kompetenzen verf&#252;gen. In diesen Arbeiten wurde diese schulisch gefestigte, schriftsprachlich ausgebaute Sprache mitunter ebenfalls als Herkunftssprache bezeichnet. Hier wird deutlich, dass der Begriff in Richtung einer allgemeineren Verwendung von &#8222;Erstsprache&#8220; ge&#246;ffnet bzw. verschoben wird, ohne notwendigerweise die migrations- und bildungsbiografischen Spezifika abzudecken, die im engeren Verst&#228;ndnis von Herkunftssprache eine zentrale Rolle spielen. Die entsprechenden Studien fokussierten vor allem darauf, wie diese bereits etablierten erstsprachlichen Ressourcen &#8211; insbesondere im Bereich der Bildungs- und Fachsprache &#8211; f&#252;r den Erwerb des Deutschen als Zweitsprache produktiv genutzt werden k&#246;nnen.</p>
<p>Die Spannweite der in den Einreichungen erkennbaren Begriffsverwendungen l&#228;sst sich aus unserer Sicht analytisch als Ausdruck einer weiterhin dynamischen Diskussion um Terminologie im Feld der Mehrsprachigkeits- und Herkunftssprachenforschung lesen. Seit vielen Jahren wird auf die Notwendigkeit hingewiesen, Begriffe wie Herkunftssprache, Erstsprache oder Familiensprache sorgf&#228;ltig zu unterscheiden und ihre jeweiligen soziolinguistischen Implikationen zu reflektieren (vgl. <xref ref-type="bibr" rid="B6">L&#252;ttenberg 2010</xref>; <xref ref-type="bibr" rid="B7">Riehl/Schroeder 2022</xref>; <xref ref-type="bibr" rid="B4">Gamper/Purkarthofer/Schroeder 2024</xref>; <xref ref-type="bibr" rid="B5">G&#252;rsoy/Olfert/Woerfel 2026</xref>). Die uns vorgelegten Abstracts und Beitr&#228;ge zeigen, dass diese Diskussion keineswegs abgeschlossen ist, sondern im Gegenteil fortgef&#252;hrt werden sollte, um Zielgruppen, F&#246;rderanliegen und Forschungsfragen pr&#228;ziser zu konturieren. Zugleich machen sie deutlich, dass unter dem Dach eines Calls zu &#8222;Schreiben in der Herkunftssprache&#8220; sowohl klassische Herkunftssprachenkonstellationen als auch Konstellationen adressiert wurden, in denen es eher um den Transfer bereits ausgebauter erstsprachlicher Schriftsprachkompetenzen in den Kontext des Zweitspracherwerbs Deutsch geht. Diese begriffliche Vielfalt ist aus analytischer Perspektive aufschlussreich, verweist aber auch auf die Bedeutung terminologischer Klarheit f&#252;r zuk&#252;nftige Forschungsvorhaben in diesem Themenfeld.</p>
<p>Trotz der genannten Herausforderungen best&#228;tigt der Call f&#252;r uns die hohe inhaltliche Dynamik und das gro&#223;e Entwicklungspotenzial des Forschungsfelds. Die in der ersten Runde eingereichten Beitr&#228;ge verweisen auf zentrale Desiderata, etwa in Bezug auf den Schriftspracherwerb in Herkunftssprachen, die didaktische Gestaltung von Herkunftssprachen- und Regelunterricht, die Nutzung mehrsprachiger Ressourcen beim Schreiben (einschlie&#223;lich <italic>translanguaging</italic> und anderer mehrsprachiger Praktiken) sowie die Rolle digitaler Schreibumgebungen und -praktiken. So machen sie zugleich deutlich, dass &#8222;Schreiben in der Herkunftssprache&#8220; nicht als Randthema zu verstehen ist. Vor diesem Hintergrund hoffen wir, dass viele der begonnenen Arbeiten in den kommenden Jahren in Form von Publikationen sichtbar werden &#8211; in dieser Zeitschrift ebenso wie in anderen einschl&#228;gigen Organen.</p>
<p>Abschlie&#223;end danken wir allen Autor*innen, die mit ihren Beitr&#228;gen und Konzepten am Call teilgenommen haben, sowie den Gutachter*innen, die den Prozess mit ihrer Expertise begleitet haben. Auch wenn der Themenschwerpunkt in dieser Ausgabe nicht als geschlossene Einheit erscheint, bleiben die darin angelegten Fragestellungen und Forschungsans&#228;tze f&#252;r die Weiterentwicklung des Feldes zentral. Wir freuen uns darauf, diese Arbeiten in zuk&#252;nftigen Publikationen wiederzusehen und die Diskussion um &#8222;Schreiben in der Herkunftssprache&#8220; gemeinsam mit der Fachcommunity weiterzuf&#252;hren.</p>
</body>
<back>
<ref-list>
<title>Literatur</title>
<ref id="B1"><mixed-citation publication-type="journal"><string-name><surname>Benmamoun</surname>, <given-names>Elabbas</given-names></string-name>; <string-name><surname>Montrul</surname>, <given-names>Silvina</given-names></string-name> &amp; <string-name><surname>Polinsky</surname>, <given-names>Maria</given-names></string-name> (<year>2013</year>): <article-title>Heritage languages and their speakers: Opportunities and challenges for linguistics</article-title>. <source>Theoretical Linguistics</source> <volume>39</volume>: <issue>3&#8211;4</issue>, <fpage>129</fpage>&#8211;<lpage>181</lpage>.</mixed-citation></ref>
<ref id="B2"><mixed-citation publication-type="book"><string-name><surname>Brehmer</surname>, <given-names>Bernhard</given-names></string-name> &amp; <string-name><surname>Mehlhorn</surname>, <given-names>Grit</given-names></string-name> (<year>2018</year>): <source>Herkunftssprachen</source>. <publisher-loc>T&#252;bingen</publisher-loc>: <publisher-name>Narr Francke Attempto</publisher-name>.</mixed-citation></ref>
<ref id="B3"><mixed-citation publication-type="book"><string-name><surname>Cantone</surname>, <given-names>Katja F.</given-names></string-name> (<year>2024</year>): <chapter-title>Spracherhalt &#8211; Ein multiperspektivisches Forschungsfeld</chapter-title>. In: <string-name><surname>Cantone</surname>, <given-names>Katja F.</given-names></string-name>; <string-name><surname>Olfert</surname>, <given-names>Helena</given-names></string-name>; <string-name><surname>Di Venanzio</surname>, <given-names>Laura</given-names></string-name>; <string-name><surname>Wolf-Farr&#233;</surname>, <given-names>Patrick</given-names></string-name>; <string-name><surname>Schroedler</surname>, <given-names>Tobias</given-names></string-name> &amp; <string-name><surname>G&#252;rsoy</surname>, <given-names>Erkan</given-names></string-name>: <source>Spracherhalt und Mehrsprachigkeit. Eine Einf&#252;hrung</source>. <publisher-loc>T&#252;bingen</publisher-loc>: <publisher-name>Narr Francke Attempto</publisher-name>, <fpage>17</fpage>&#8211;<lpage>28</lpage>.</mixed-citation></ref>
<ref id="B4"><mixed-citation publication-type="journal"><string-name><surname>Gamper</surname>, <given-names>Jana</given-names></string-name>; <string-name><surname>Purkarthofer</surname>, <given-names>Judith</given-names></string-name> &amp; <string-name><surname>Schroeder</surname>, <given-names>Christoph</given-names></string-name> (<year>2024</year>): <article-title>Sprachliche Bildung und Mehrsprachigkeit in der Schule: eine Begriffskritik</article-title>. <source>DDS &#8211; Die Deutsche Schule</source> <volume>116</volume>: <issue>2</issue>, <fpage>202</fpage>&#8211;<lpage>211</lpage>.</mixed-citation></ref>
<ref id="B5"><mixed-citation publication-type="book"><string-name><surname>G&#252;rsoy</surname>, <given-names>Erkan</given-names></string-name>; <string-name><surname>Olfert</surname>, <given-names>Helena</given-names></string-name> &amp; <string-name><surname>Woerfel</surname>, <given-names>Till</given-names></string-name> (<year>2026</year>): <chapter-title>(Macht-)Kritische Perspektiven auf den Diskurs um &#8222;herkunftssprachlichen Unterricht&#8220; als marginalisiertes Fach</chapter-title>. In: <string-name><surname>Maahs</surname>, <given-names>Ina-Maria</given-names></string-name>; <string-name><surname>Triulzi</surname>, <given-names>Marco</given-names></string-name> &amp; <string-name><surname>Winter</surname>, <given-names>Christina</given-names></string-name> (Hrsg.): <source>Sprache &#8211; Macht &#8211; Diversit&#228;t</source>. <publisher-loc>M&#252;nster</publisher-loc>: <publisher-name>Waxmann</publisher-name>.</mixed-citation></ref>
<ref id="B6"><mixed-citation publication-type="journal"><string-name><surname>L&#252;ttenberg</surname>, <given-names>Dina</given-names></string-name> (<year>2010</year>): <article-title>Mehrsprachigkeit, Familiensprache, Herkunftssprache. Begriffsvielfalt und Perspektiven f&#252;r die Sprachdidaktik</article-title>. <source>Wirkendes Wort</source> <volume>2</volume>, <fpage>299</fpage>&#8211;<lpage>315</lpage>.</mixed-citation></ref>
<ref id="B7"><mixed-citation publication-type="journal"><string-name><surname>Riehl</surname>, <given-names>Claudia M.</given-names></string-name> &amp; <string-name><surname>Schroeder</surname>, <given-names>Christoph</given-names></string-name> (<year>2022</year>): <article-title>DaF/DaZ im Kontext von Mehrsprachigkeit</article-title>. <source>Deutsch als Fremdsprache</source> <volume>59</volume>: <issue>2</issue>, <fpage>67</fpage>&#8211;<lpage>76</lpage>.</mixed-citation></ref>
</ref-list>
<sec>
<title>Kurzbio</title>
<p><bold>Prof. Dr. Helena Olfert</bold> ist Professorin f&#252;r Deutsch als Zweitsprache und sprachliche Bildung an der Universit&#228;t Osnabr&#252;ck. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Spracherhaltsbedingungen im Kontext von Migration sowie Mehrsprachigkeit und sprachliche Bildung in formalen, non-formalen und informellen Lernkontexten.</p>
<p><bold>Dr. Ute Henning</bold> hat in Angewandter Linguistik an der TU Darmstadt promoviert. Dort ist sie seit 2018 am SchreibCenter als Schreibberaterin und als DaF-Lehrkraft am Sprachenzentrum t&#228;tig. Sie interessiert sich besonders f&#252;r mehrsprachige Kommunikation, f&#228;cher&#252;bergreifende Schreibdidaktik und L2-Aussprachedidaktik.</p>
<p><styled-content style="text-align: right; display: block; line-height: 0.2"><bold>Anschrift:</bold></styled-content></p>
<p><styled-content style="text-align: right; display: block; line-height: 0.2">Prof. Dr. Helena Olfert</styled-content></p>
<p><styled-content style="text-align: right; display: block; line-height: 0.2">Universit&#228;t Osnabr&#252;ck</styled-content></p>
<p><styled-content style="text-align: right; display: block; line-height: 0.2">Neuer Graben 40</styled-content></p>
<p><styled-content style="text-align: right; display: block; line-height: 0.2">Raum 41/212</styled-content></p>
<p><styled-content style="text-align: right; display: block; line-height: 0.2">DE-49074 Osnabr&#252;ck</styled-content></p>
<p><styled-content style="text-align: right; display: block; line-height: 0.2"><ext-link ext-link-type="uri" xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="mailto:helena.olfert@uni-osnabrueck.de">helena.olfert@uni-osnabrueck.de</ext-link></styled-content></p>
<p><styled-content style="text-align: right; display: block; line-height: 0.2">Dr. Ute Henning</styled-content></p>
<p><styled-content style="text-align: right; display: block; line-height: 0.2">Technische Universit&#228;t Darmstadt</styled-content></p>
<p><styled-content style="text-align: right; display: block; line-height: 0.2">Hochschulstr. 1</styled-content></p>
<p><styled-content style="text-align: right; display: block; line-height: 0.2">64289 Darmstadt</styled-content></p>
<p><styled-content style="text-align: right; display: block; line-height: 0.2"><ext-link ext-link-type="uri" xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="mailto:ute.henning@tu-darmstadt.de">ute.henning@tu-darmstadt.de</ext-link></styled-content></p>
</sec>
</back>
</article>