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<journal-title>Zeitschrift f&#252;r Interkulturellen Fremdsprachenunterricht</journal-title>
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<publisher-name>Universit&#228;ts- und Landesbibliothek Darmstadt</publisher-name>
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<article-id pub-id-type="doi">10.48694/zif.4285</article-id>
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<subject>Aufsatz zum themenschwerpunkt</subject>
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<article-title>Digitalisierung und Ausbildung von Deutschlehrkr&#228;ften an der P&#228;dagogischen Hochschule Maroua: Bestandsaufnahme, Herausforderungen und Perspektiven</article-title>
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<surname>Ibrahim</surname>
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<email>herr.ibra@yahoo.com</email>
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<aff id="aff-1"><label>1</label>Langues &#233;trang&#232;res, ENS MAROUA</aff>
<pub-date publication-format="electronic" date-type="pub" iso-8601-date="2025-09-15">
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<year>2025</year>
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<year>2025</year>
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<copyright-year>2025</copyright-year>
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<abstract>
<p>In diesem Artikel soll die Digitalisierung im Prozess der Ausbildung von Deutschlehrkr&#228;ften an der P&#228;dagogischen Hochschule (ENS) Maroua untersucht werden. Zuerst werden der Stand der Digitalisierung im kamerunischen schulischen Umfeld und die Implikation der angehenden Deutschlehrenden f&#252;r den digitalen Wandel dargestellt. Anschlie&#223;end wird der Stellenwert der Digitalisierung in den Lehrpl&#228;nen und der Unterrichtspraxis an der ENS Maroua mithilfe eines von 51 angehenden DaF-Lehrkr&#228;ften ausgef&#252;llten Fragebogens untersucht. Die Arbeit m&#252;ndet in einer kritischen Betrachtung bestimmter M&#228;ngel, die im Digitalisierungsprozess beobachtet wurden, und er&#246;ffnet einen Ausblick auf die Verbesserung des Digitalisierungsprozesses und ein harmonisches Gleichgewicht zwischen dem Bedarf an digitaler Kompetenz und den verf&#252;gbaren Humanressourcen.</p>
</abstract>
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<p><bold>Digitalisation and training of German language teachers at the Higher Teachers&#8216; Training College Maroua: current situation, challenges and issues</bold></p>
<p>This article examines digitalisation in the process of training German language teachers at the Higher Teachers&#8216; Training College (HTTC) Maroua. First, the status of digitalisation in the Cameroonian school environment and the implications of the digital transformation for prospective German language teachers are presented. Subsequently, the significance of digitalisation in the curricula and teaching practice at HTTC Maroua are examined using a questionnaire sheet that has been conducted amongst 51 prospective German language teachers. The thesis concludes with a critical review of certain shortcomings observed in the digitalisation process and offers an outlook on how to improve the digitalisation process and achieve a harmonious balance between the need for digital competence and the available human resources.</p>
</trans-abstract>
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<kwd>ENS Maroua</kwd>
<kwd>Deutsch</kwd>
<kwd>Digitalisierung</kwd>
<kwd>Ausbildung</kwd>
<kwd>Lehrkraft</kwd>
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<kwd>HTTC Maroua</kwd>
<kwd>German language</kwd>
<kwd>digitalisation</kwd>
<kwd>training</kwd>
<kwd>teacher</kwd>
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<title>Einf&#252;hrung</title>
<p>Die stetig wachsende und beeindruckende Entwicklung der digitalen Technologien hat ihre Integration in fast allen Bereichen des Lebens einschlie&#223;lich des Bildungswesens beg&#252;nstigt. In einer Welt, in der der Grad der Alphabetisierung mittlerweile an der F&#228;higkeit, digitale Werkzeuge zu nutzen, gemessen wird, ist die Digitalisierung eine Notwendigkeit. In diesem Zusammenhang vermeidet jedes Schulfach um jeden Preis, Opfer eines methodischen Anachronismus zu werden, und versucht mit allen Mitteln, seinen p&#228;dagogischen Praktiken den Stempel der Digitalisierung aufzudr&#252;cken. Vor diesem Hintergrund soll die vorliegende Arbeit die Ausbildung von Deutschlehrenden an der ENS Maroua<xref ref-type="fn" rid="n1">1</xref> beleuchten. Die Hauptfrage dieser Arbeit ist, ob die angehenden DaF-Lehrenden an der ENS Maroua digital ausreichend ausgebildet werden, um den zahlreichen Anforderungen des schulischen Umfelds, die zunehmend eine digitale F&#228;rbung erfordern, gerecht zu werden. Diese Studie integriert zu diesem Zwecke eine Sammlung und Analyse von empirischen Daten, die mithilfe eines Fragebogens erhoben wurden. Die Aufmerksamkeit wird somit auf die angehenden DaF-Lehrenden gerichtet, um ihre Bed&#252;rfnisse zu verstehen, ihren Lernerfolg mit digitalen Lehr-Lernmethoden zu messen und die Qualit&#228;t des digitalen Angebots an dieser Hochschule zu verbessern. Zudem geht es darum, den Grad der Integration bzw. des Einsatzes der Digitalisierung im Ausbildungsprozess der angehenden Lehrkr&#228;fte an der ENS-Maroua zu messen und Konsequenzen f&#252;r die Lehr-Lernpraxis zu ziehen.</p>
</sec>
<sec>
<title>1 Forschungshintergrund</title>
<p>Die Digitalisierung, deren Verdienste nicht mehr zu r&#252;hmen sind, geh&#246;rt zu den aktuellen Fortschritten, die die Menschheit seit Beginn des Millenniums erlebt hat. Diese vierte industrielle Revolution (vgl. <xref ref-type="bibr" rid="B2">Ar&#305;soy 2022</xref>) erweist sich als unvermeidbar, denn kein Produktionsbereich scheint ihr zu widerstehen. Die Anpassungsf&#228;higkeit der Digitalisierung an fast alle Lebensbereiche ist umso faszinierender, als heutzutage fast nichts mehr ohne ihre Beteiligung geschieht. Man muss nur einen Blick auf die Bereiche Sport, Finanzen, Medizin und Luftfahrt werfen, um sich vor Augen zu f&#252;hren, wie tief die Digitalisierung die Dienstleistungen revolutioniert hat. Dies alles hat seine Rezeption im Bildungssektor unausweichlich gemacht. Das Lehren und Lernen im Allgemeinen nehmen heutzutage allm&#228;hlich eine digitale F&#228;rbung auf.</p>
<sec>
<title>1.1 Lehren w&#228;hrend der Covid19-Krise</title>
<p>In Kamerun hat das f&#252;r die Sekundarschulbildung zust&#228;ndige Ministerium Ma&#223;nahmen ergriffen, um mittels Digitalisierung, die negativen Folgen der Pandemie im Bildungswesen einzud&#228;mmen. Der Ausbruch des Coronavirus hat den Digitalisierungsprozess rapide beschleunigt. Wie es Kana Messeni festh&#228;lt, erwies sich die Pandemie &#8222;als ein Katalysator f&#252;r langfristige L&#246;sungen in der Bildung&#8220; (<xref ref-type="bibr" rid="B6">Messeni 2023: 2</xref>). Die Digitalisierung ist also im Bildungssektor allgegenw&#228;rtig. In diesem Zusammenhang wurde eine spezielle Website f&#252;r Fernunterrichte (Distance Learning) eingerichtet, die vom Ministerium f&#252;r Sekundarbildung betrieben wird. Alle F&#228;cher, einschlie&#223;lich Deutsch, sind dort vertreten und k&#246;nnen Gegenstand eines Distance Learning<xref ref-type="fn" rid="n2">2</xref> sein.</p>
<p>Urspr&#252;nglich wurde diese Plattform im Jahre 2020 in die Lehrpl&#228;ne der Schulen aufgenommen, um das durch Covid-19 verursachte Problem der Einschlie&#223;ung zu bew&#228;ltigen. Da sich die Gesundheitssituation allm&#228;hlich verbesserte, konnte der Unterricht im Halbtagsformat abgehalten werden. Die Plattform erm&#246;glichte es somit, die vers&#228;umten Unterrichtsstunden zu erg&#228;nzen. Die fast vollst&#228;ndige Bew&#228;ltigung der Pandemie hinderte die Plattform nicht daran, als Mediathek f&#252;r Lernende und Lehrende zu dienen, die sich ausgiebig an diesen in Form von Tutorials gelieferten Lehr-Lernressourcen bedienen, und deren Inhalte mittlerweile zu einem integralen Bestandteil der didaktischen Praktiken in den Sekundarschulen Kameruns geworden sind. Diese Plattform ist besonders geeignet, da sie den Lernenden den Zugang zum Deutschlernen erm&#246;glicht, ohne dass sie daf&#252;r in die Schule gehen m&#252;ssen: &#8222;Charakteristisch daf&#252;r ist, dass die Lernenden nicht dazu gezwungen werden, zur Schule zu kommen, um ihre Lektionen zu bekommen&#8220; (<xref ref-type="bibr" rid="B7">Kana Messeni/Layang 2023: 297</xref>). Es handelt sich dabei um aufgezeichnete Unterrichtssequenzen, in denen &#8211; im Fall von DaF &#8211; die Fertigkeiten wie H&#246;ren und Lesen hervorgehoben werden. Einige Unterrichtsstunden enthalten &#220;bungen, die den Lernenden dabei helfen k&#246;nnen, ihre schriftlichen F&#228;higkeiten zu verbessern. F&#252;r den Zugang zu den Lernprogrammen ben&#246;tigt man lediglich digitale Hilfsmittel wie Telefon, Tablet oder einen Computer mit Internetverbindung.</p>
</sec>
<sec>
<title>1.2 Lehrwerke</title>
<p>In den Lehrb&#252;chern, die im Lehrplan genehmigt sind, wird der Digitalisierung ein hoher Stellenwert einger&#228;umt. In den verschiedenen Lehrwerken wie <italic>Erwachen/L&#8217;EVEIL (4&#232;me und 3&#232;me), Ihr und Wir plus 3, Deutsch in Afrika, Ihr und Wir plus 4</italic> ist festzustellen, dass die Digitalisierung eine tragende Rolle hat, wie es eingebettete CDs, QR-Codes und Internetlinks zeigen. Diese wesentlichen Elemente des Hypertextsystems<xref ref-type="fn" rid="n3">3</xref> bieten die M&#246;glichkeit, die Digitalisierung zu nutzen, um das Spektrum des Wissens und der Praxis der deutschen Sprache zu erweitern. In Bezug auf die Landeskunde zum Beispiel, die ein sehr wichtiger Aspekt des DaF-Unterrichts ist, bieten diese digitalen Werkzeuge dem Lernenden die M&#246;glichkeit, &#8222;Elemente der Zielkultur [zu] erwerben, ohne unbedingt in diesem Land einzureisen, z.B. in einem fernen Lehrangebot&#8220; (<xref ref-type="bibr" rid="B9">Nanga-Me-Abengmoni 2019: 31</xref>). Sie erm&#246;glichen au&#223;erdem ein autonomes Lernen (vgl. <xref ref-type="bibr" rid="B3">Feick 2016</xref>) und geben den Lernenden die M&#246;glichkeit, den Lehrenden zu ersetzen, indem sie die f&#252;r einen bestimmten Lernvorgang notwendigen Ressourcen selbst mobilisieren.</p>
<p>Digitale Ressourcen, von denen es hier die Rede ist, sind unter anderem Online-Kurse, digitale Apps, Websites, Podcasts, Online-Videos, Sprachspiele und Online-W&#246;rterb&#252;cher. Ihre Rolle besteht also darin, digitale Hilfsmittel zu nutzen, um (i) Online-Recherchen durchzuf&#252;hren, (ii) ein Online-Konto auf einer Plattform einzurichten, (iii) an Diskussionsforen teilzunehmen und (iv) soziale Netzwerke zu nutzen. Durch den Einsatz dieser Ressourcen k&#246;nnen DaF-Lernende ihren Lernprozess erheblich verbessern, die Sprache regelm&#228;&#223;ig und interaktiv anwenden und ihre Sprachkompetenz im Deutschen entwickeln. Dies muss unter der Aufsicht von Eltern und Lehrpersonen geschehen, um unn&#246;tige und kontraproduktive Ausrutscher, wie die nicht immer zuverl&#228;ssigen Ressourcen, zu vermeiden (vgl. <xref ref-type="bibr" rid="B8">Kuitche Tal&#233; 2016: 9</xref>).</p>
<p>Die Einbeziehung all dieser digitalen Mittel erm&#246;glicht es den Lernenden, Sprachfertigkeiten zu entwickeln, insbesondere das H&#246;ren durch Podcasts und Audio-Video-Texte; das Lesen z.B. durch eine Vielzahl aktueller digitaler Dokumente wie B&#252;cher, Zeitungen, Artikel und Blogs. Sie erm&#246;glichen es den Lernenden auch, das Lesen an ihre Interessen anzupassen. In Bezug auf die Sprechkompetenz ist anzumerken, dass diese Werkzeuge es erm&#246;glichen, das Sprechen zu &#252;ben, Schl&#252;sselaspekte wie die Aussprache zu verbessern und ein Maximum an sprachlichem Input zu erwerben. Die Entwicklung der Schriftsprache durch digitale Medien bietet viele M&#246;glichkeiten, die mithilfe zahlreicher Textverarbeitungsprogramme gef&#246;rdert werden. Es gibt auch eine gro&#223;e Anzahl von Bewertungsinstrumenten, die die Entwicklung dieser Kompetenz unterst&#252;tzen.</p>
<p>Es ist jedoch wichtig zu erw&#228;hnen, dass die Bedingungen f&#252;r den Zugang und die Nutzung von digitalen Werkzeugen und Plattformen regional ungleichm&#228;&#223;ig verteilt sind. W&#228;hrend in den st&#228;dtischen Zentren der Zugang zu digitalen Medien einfacher ist, ist dies f&#252;r Lernende in l&#228;ndlichen Gebieten schwieriger. Der Mangel an digitalen Werkzeugen gepaart mit Armut der Eltern f&#252;hren zu einer digitalen Kluft zwischen DaF-Lernenden in st&#228;dtischen und l&#228;ndlichen Gebieten, was ein gro&#223;es Hindernis f&#252;r eine effektive und integrative Digitalisierung in der Schule darstellt.</p>
</sec>
<sec>
<title>1.3 Anforderungen des Ministeriums</title>
<p>Eben erw&#228;hnenswert ist das mittlerweile gro&#223;e Engagement des Ministeriums, die die Digitalisierung als wichtigen Bestandteil des Unterrichts betrachtet. Das Ministerium will dadurch messen, inwieweit der digitale Unterricht bei der Vermittlung von Deutschkenntnissen an die Lernenden eingesetzt wird. In vielen Schulen wird z.B. ein Zeitplan f&#252;r die Durchf&#252;hrung von digitalisierten Unterrichtsstunden erstellt, um die Deutschlehrkr&#228;fte zur Durchf&#252;hrung von digitalen Lerninhalten anzuspornen bzw. dazu zu zwingen. Zudem bieten diese Ma&#223;nahmen die M&#246;glichkeit, die Bed&#252;rfnisse, die St&#228;rken und die Schwierigkeiten der Digitalisierung zu ber&#252;cksichtigen und m&#246;glichst die Lehrkr&#228;fte und die Lernenden bei der Umsetzung der Digitalisierung im Bildungssystem im Allgemeinen und im Deutschunterricht im Besonderen zu unterst&#252;tzen.</p>
<p>Seit dem Schuljahr 2022 wurde z.B. von der Ministerin f&#252;rs Sekundarschulwesen unter dem Motto &#8218;Digitalisierung&#8216; der Wunsch ge&#228;u&#223;ert, alle Schulen des Landes mit IT-Tools auszustatten und die Fernunterrichtspraxis fortschreiten zu lassen (vgl. <xref ref-type="bibr" rid="B14">Ziemine Ngoumou 2022</xref>). Es handelt sich um eine Chance, die es erm&#246;glicht, bessere Ergebnisse zu erzielen und Schwierigkeiten in Lernm&#246;glichkeiten zu verwandeln (vgl. <xref ref-type="bibr" rid="B10">Nanga-Me-Abengmoni 2022</xref>).</p>
<p>In Anbetracht dessen ist es angebracht zu sagen, dass die Digitalisierung im Bildungsbereich in Kamerun sich bereits schnell entwickelt hat. Dieser Trend scheint aller Wahrscheinlichkeit nach unumkehrbar zu sein, denn fast alle Bildungsma&#223;nahmen werden auf die eine oder andere Weise von der Digitalisierungsaufforderung begleitet. Sowohl im Deutschunterricht als auch in der bildungspolitischen Planung wird die Digitalisierung immer wieder eingesetzt. Der Analphabet des 21. Jahrhunderts ist nicht mehr nur derjenige, der nicht lesen und schreiben kann. Die Aufmerksamkeit richtet sich nunmehr auf denjenigen, der nicht wei&#223;, wie man digitale Werkzeuge benutzt.</p>
<p>Angesichts all dessen sind Deutschlehrerende, die m&#246;glicherweise Verwaltungsaufgaben &#252;bernehmen m&#252;ssen, in mehr als einer Hinsicht von der digitalen Innovation betroffen. Sie m&#252;ssen sich darauf vorbereiten, den heutzutage in der Bildung existierenden Wandel wie auch die neuen Methoden und Trends zu antizipieren.</p>
</sec>
</sec>
<sec>
<title>2 Stand der Digitalisierung an der ENS Maroua</title>
<p>Die p&#228;dagogische Hochschule der Universit&#228;t Maroua geh&#246;rt zu den vielen Hochschulen<xref ref-type="fn" rid="n4">4</xref> in Kamerun, an denen die Ausbildung von Lehrkr&#228;ften die wichtigste Aufgabe ist. Deutsch ist einer der 21 Studieng&#228;nge an dieser Hochschule und wird in der Abteilung f&#252;r Fremdsprachen angeboten, wo es neben anderen Sprachen wie Italienisch, Arabisch, Spanisch und Chinesisch unterrichtet wird. Die genannten Sprachen teilen nicht nur dieselbe Abteilung, sondern auch einige gemeinsame Lehrinhalte. Die Lehrinhalte, die Gegenstand der Interaktion zwischen Lehrenden und Lernenden sind, lassen sich in drei Hauptgruppen zusammenfassen. Bevor diese dargestellt werden, wird die aktuelle Lage der Digitalisierung an der ENS Maroua pr&#228;sentiert.</p>
<sec>
<title>2.1 Lage der Digitalisierung an der ENS Maroua</title>
<p>Ein Teil des Digitalisierungsprozesses, der an der ENS Maroua n&#228;here Betrachtung verdient, ist das Projekt &#8222;on student one computer&#8220;. Dabei handelt es sich um ein Projekt, das darauf abzielt, jedem Studenten und jeder Studentin in Kamerun einen Computer zur Verf&#252;gung zu stellen. Das Projekt tr&#228;gt den Namen &#8222;e-national higher education&#8220; und betrifft sowohl staatliche als auch zwischenstaatliche Universit&#228;ten.</p>
<disp-quote>
<p>Dieses laufende Projekt, das die Regierung &#252;ber 75 Milliarden XAF kostet, soll die informationstechnische Transformation der universit&#228;ren Institutionen und die Entwicklung der medialen F&#228;higkeiten der Studierenden beschleunigen (<xref ref-type="bibr" rid="B10">Nanga-Me-Abengmoni 2022: 44</xref>).</p></disp-quote>
<p>Durch diese Ma&#223;nahme, die im akademischen Jahr 2016&#8211;2017 in Kraft trat, erhielten die Studierenden der universit&#228;ren Einrichtungen kostenlos einen Computer.</p>
<p>Es ist jedoch wichtig, daran zu erinnern, dass dieses Projekt im Laufe der Zeit eine Art Nachlassen erfahren hat, da die Studierenden nicht mehr systematisch die Computer erhielten, wie es zu Beginn. Eine weitere Schwierigkeit im Zusammenhang mit diesem Projekt ist, dass viele Studierende ihre Computer erst erhielten, nachdem sie ihre Ausbildung an der ENS Maroua bereits abgeschlossen hatten. Dies ist vor allem auf die lange Zeitspanne zwischen der Einschreibung der Studierenden und der tats&#228;chlichen Verteilung der Computer zur&#252;ckzuf&#252;hren.</p>
<p>Zudem ist die Speicherkapazit&#228;t dieser Computer sehr gering. Mit nur 32 Gigabyte ROM k&#246;nnen diese Computer nicht gen&#252;gend Daten speichern. Eine weitere Schwierigkeit im Zusammenhang mit diesem Projekt ist, dass diese Computer nicht langlebig sind. Viele Studierende, die sie erhalten haben, besitzen sie nicht mehr, weil sie defekt waren und Ersatzteile auf dem lokalen Markt nicht erh&#228;ltlich sind. Das Projekt, das urspr&#252;nglich zukunftsweisend die Digitalisierung an Universit&#228;ten in Gang setzen sollte, erleidet daher einen Schlag, weil die Qualit&#228;t des Materials und die technische Betreuung nicht gesichert waren.</p>
<p>Nach dem Projekt &#8222;one student, one computer&#8220; hat die Regierung damit begonnen, an allen staatlichen Universit&#228;ten Zentren f&#252;r technologische Ressourcen zu errichten, die als &#8222;distance education center&#8220; bezeichnet werden. Die Universit&#228;t Maroua war Nutznie&#223;erin dieses Projekts und das entsprechende Geb&#228;ude befindet sich auf dem Campus der ENS Maroua. Allerdings wird dieses Geb&#228;ude als &#8218;Wei&#223;er Elefant&#8216; bezeichnet, da weder Lehrkr&#228;fte noch Studierende Zugang dazu haben. Dieser Raum ist zwar vorhanden, kann aber nicht als Ort f&#252;r einen p&#228;dagogischen Austausch oder eine Forschungst&#228;tigkeit f&#252;r Deutschstudierende bzw. Deutschlehrkr&#228;fte genutzt werden. Die Lehrenden und Studierenden, die zu diesem Thema befragt wurden, geben zu, dass sie nie Zugang dazu hatten. Viele wissen &#252;berhaupt nicht, dass dieser Raum der Digitalisierung gewidmet ist. Diese Situation muss vermutlich auf eine mangelnde Kommunikation seitens der Schulverwaltung &#252;ber die Verf&#252;gbarkeit eines solchen Angebots zur&#252;ckzuf&#252;hren sein.</p>
</sec>
<sec>
<title>2.2 Lehrveranstaltungen an der ENS Maroua</title>
<p>Das Augenmerk liegt hier auf den Lehrpl&#228;nen der ENS Maroua. Es wird ein kurzer &#220;berblick &#252;ber die verschiedenen Unterrichtsmodule gegeben, denen die Deutschstudierenden unterzogen werden. Ziel ist es, den Grad der Digitalisierung in diesen Lehrinhalten zu beurteilen.</p>
<p>Bei grundlegenden Lehrveranstaltungen handelt es sich gr&#246;&#223;tenteils um Unterrichtseinheiten, deren Inhalte ausschlie&#223;lich in der deutschen Sprache vermittelt werden. Es handelt sich also um fachspezifische Einheiten, die Inhalte aus der Sprachwissenschaft, der Didaktik der Landeskunde und der deutschen Literatur einbeziehen. Diese F&#228;cher erm&#246;glichen es, den Studierenden, vertiefte Kenntnisse in den genannten germanistischen F&#228;chern zu erwerben.</p>
<p>Daneben umfassen die sog. erg&#228;nzenden Lehrveranstaltungen didaktische Inhalte wie E-Learning und die bilinguale Ausbildung. Bei der bilingualen Ausbildung ist anzumerken, dass Studierende mit frankophonem Hintergrund Kurse in englischer Sprache und Studierende mit anglophonem Hintergrund Kurse in franz&#246;sischer Sprache erhalten. Die didaktischen Inhalte sind unter anderem Grammatik, Wortschatz, m&#252;ndlicher und schriftlicher Ausdruck. Ziel dieser Kurse ist es, die kommunikative Kompetenz der angehenden Lehrenden in Franz&#246;sisch und Englisch zu entwickeln. So kommt es, dass Germanistikstudierende, die einen frankophonen Hintergrund haben, diesem bilingualen Prinzip unterworfen werden. Dies erm&#246;glicht es den angehenden Lehrkr&#228;ften, sich nicht nur an ihren verschiedenen Dienstorten, sondern auch im ganzen Land problemlos zu integrieren und weltoffen zu sein.</p>
<p>Die E-Learning-Vorlesungen ihrerseits betreffen alle Studierenden der ENS au&#223;er der Studierenden des Fachbereichs Informatik. Diese Kurse vermitteln den Studierenden die grundlegenden Kenntnisse der Informatik, die sie f&#252;r den Umgang mit Computern, die Analyse und Bearbeitung von Texten, die Durchf&#252;hrung von Recherchen und die Gestaltung von digitalisierten Lerninhalten ben&#246;tigen.</p>
<p>Eine dritte Gruppe von Lehrangeboten bilden die fach&#252;bergreifenden Unterrichtseinheiten. In dieser Rubrik befinden sich die Kurse der Erziehungswissenschaften. Sie sind das Herzst&#252;ck der Lehrerausbildung, denn sie vermitteln den Lehrkr&#228;ften die F&#228;higkeiten, die sie ben&#246;tigen, um den unterschiedlichen Bed&#252;rfnissen der Lernenden gerecht zu werden und zur Verbesserung der Bildungsqualit&#228;t beizutragen. Sie befassen sich auch mit der Untersuchung der verschiedenen Aspekte, die mit der Bildung zusammenh&#228;ngen. Die Vorlesungen in Erziehungswissenschaften sollen ferner bei den angehenden Lehrkr&#228;ften ein bestimmtes Interesse an der Kenntnis der von ihnen ausgebildeten F&#228;cher, der Funktionsweise und Strukturierung des Bildungssystems sowie der Methoden und Techniken des allgemeinen und fachspezifischen Unterrichts wecken. Die Erziehungswissenschaften umfassen Disziplinen wie: Geschichte der Bildung, Bildungsphilosophie, Bildungssoziologie, Schulgesetzgebung, Fachdidaktik, Lernpsychologie und P&#228;dagogik.</p>
<p>Aus den obigen Ausf&#252;hrungen geht hervor, dass die Digitalisierung an der ENS Maroua eine unbestreitbare Realit&#228;t ist. Sie ist auf curricularer, materieller und infrastruktureller Ebene bemerkenswert vorhanden. Um jedoch die Effektivit&#228;t und Effizienz der an der ENS Maroua vorhandenen Digitalisierung zu bewerten, werden die Meinungen einiger Deutschstudierenden hervorgehoben und Schlussfolgerungen gezogen.</p>
</sec>
</sec>
<sec>
<title>3 Forschungsdesign</title>
<p>Diese Studie wurde zwischen April und Oktober 2024 an der ENS Maroua durchgef&#252;hrt. Um Informationen und Daten &#252;ber die Rolle der Digitalisierung im Ausbildungsprozess der angehenden Lehrkr&#228;fte an der ENS Maroua zu sammeln, wurde ein Fragebogen als Datenerhebungsmethode verwendet. Der Fragebogen, der aus 10 Fragen besteht, enth&#228;lt gr&#246;&#223;tenteils Fragen geschlossener Art (s. Anhang). Die Wahl dieses Fragetyps liegt darin begr&#252;ndet, dass er die Analyse und Interpretation der erhaltenen Daten erleichtert. Die Frageb&#246;gen wurden analog gestaltet; d.h. sie wurden ausgedruckt und in Klassenr&#228;umen an Befragte weitergegeben. Dies wurde einem Online-Fragebogen aus dem einfachen Grund vorgezogen, weil bei dem Online-Fragebogen Gefahr bestand, von einer gro&#223;en Mehrheit der Studierenden nicht angenommen zu werden, da zahlreiche Studierende kein Smartphone besa&#223;en.</p>
<p>Durch dieses Instrument war es m&#246;glich, die Digitalisierung bei den angehenden DaF-Lehrkr&#228;ften zu erfragen. Die Stichprobe bestand aus 51 Studierenden der ENS, davon 36 in Stufe 2, 1 in Stufe 3 und 14 in Stufe 5. Von diesen Befragten sind 12 weiblich und 39 m&#228;nnlich. An dieser Stelle ist es wichtig zu erw&#228;hnen, dass die ENS 5 Stufen hat, die in zwei Zyklen unterteilt sind. Zyklus 1, der die Stufen 1, 2 und 3 umfasst; und Zyklus 2 mit den Stufen 4 und 5. Es ging unter anderem darum, das Wissen und die Meinungen &#252;ber die Digitalisierung zu bewerten, Informationen &#252;ber Erfahrungen und Praktiken im Zusammenhang mit der Digitalisierung zu sammeln, Schwierigkeiten und Herausforderungen bei der Integration von Technologien zu identifizieren, die Auswirkungen der Digitalisierung auf das Lernen zu bewerten und die Bed&#252;rfnisse und Erwartungen in Bezug auf Ausbildung und Unterst&#252;tzung zu erfragen. Die Probanden hatten drei Wochen, um den ihnen zum Ausf&#252;llen vorgelegten Fragebogen frei und anonym ohne Angst vor einem Urteil zu beantworten. Beim Ausf&#252;llen des Fragebogens gab es keine M&#246;glichkeit, die Identit&#228;t eines Befragten zu enth&#252;llen. Dies geschah absichtlich, um die Befragten zu ermuntern, den Fragebogen wahrheitsgem&#228;&#223; und objektiv auszuf&#252;llen. Die Daten wurden mithilfe der Software Excel verarbeitet und die Ergebnisse im Prozentsatz und in Diagrammen dargestellt. Es ist auch wichtig zu erw&#228;hnen, dass dieser Fragebogen sich nur an Studierende der Niveaustufen 2, 3 und 4 richtet, die bereits mindestens ein volles Jahr an der ENS Maroua verbracht haben und ihre Meinung zur Digitalisierung &#228;u&#223;ern k&#246;nnen.</p>
<p>Es ist auch wichtig zu erw&#228;hnen, dass die akademischen Bedenken und Realit&#228;ten, die mit der Digitalisierung der Stichproben verbunden sind, auch f&#252;r diejenigen gelten, die nicht an der Umfrage teilgenommen haben, denn eine repr&#228;sentative Stichprobe sollte in der Regel eine Stichprobe sein, die die Eigenschaften des Studienobjekts im Allgemeinen widerspiegelt. Es ist also zu verstehen, dass die Probanden, die f&#252;r diese Arbeit ausgew&#228;hlt wurden, nur eine Teilmenge einer gr&#246;&#223;eren Gruppe sind, die jedoch die gleichen Merkmale von der Gesamtheit der Deutschstudierenden der ENS Maroua aufweisen.</p>
<p>Zur Validit&#228;t dieser Arbeit ist zu sagen, dass das Ziel dieser Arbeit sich nicht darauf beschr&#228;nkt, Ergebnisse zu erzielen, die nur f&#252;r die wenigen Studierenden gelten, die an der Studie teilgenommen haben. Es geht vielmehr darum, die aus dieser Arbeit gewonnenen Ergebnisse nicht nur auf die Germanistikstudierenden, sondern auch auf andere Studierenden der Fremdsprachenabteilung oder sogar der gesamten ENS Maroua zu verallgemeinern. Dies kann verstanden werden als &#220;bertragbarkeit im Sinne einer Anwendbarkeit von Daten und Ergebnissen in anderen Situationen (vgl. <xref ref-type="bibr" rid="B12">Proulx 2019: 54</xref>). Die Frage der Digitalisierung ist also kein inh&#228;rentes Problem von Deutschlernenden, sondern ein Anliegen, das den gesamten Bildungssektor betrifft und daher besondere Aufmerksamkeit verdient.</p>
</sec>
<sec>
<title>4 Ergebnisse des Fragebogens an angehende Lehrkr&#228;fte</title>
<sec>
<title>4.1 Durchf&#252;hrung digitalisierter Vorlesungen</title>
<p>Es ging hier darum, herauszufinden, ob digitale Praktiken Teil des didaktischen Alltags der angehenden Lehrenden an der ENS Maroua sind, insbesondere im Studiengang Deutsch. Dieser Zustand ist die Folge der Frage <italic>Wissen Sie, was Digitalisierung ist?</italic></p>
<p>Die Auswertung zeigt, dass angehende Lehrer*innen Vorlesungen erhalten, die digitale Hilfsmittel integrieren. Daraus kann geschlossen werden, dass die Digitalisierung eine unbestreitbare Realit&#228;t in der didaktischen Praxis an der ENS Maroua ist.</p>
</sec>
<sec>
<title>4.2 Frequenz der Digitalisierung</title>
<p>Das Ziel dieses Abschnitts ist es, den Grad der Digitalisierung in dem DaF-Unterricht an der ENS Maroua zu messen. Es l&#228;sst sich durch die Frage zeigen, wie oft digitalisierte Vorlesungen abgehalten werden. Au&#223;erdem werden die Erwartungen der Studierenden von den digitalisierten Vorlesungen im Rahmen ihrer Ausbildung ge&#228;u&#223;ert.</p>
<fig id="F1">
<caption>
<p>Abb. 1: Frequenz der Digitalisierung (eigene Erhebung).</p>
</caption>
<graphic xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="zif-4285_ibrahim-g1.jpg"/>
</fig>
<p>Dem Diagramm ist zu entnehmen, dass die Digitalisierung &#8211; auch wenn sie an der ENS Maroua vorhanden ist &#8211;- in einer eher vernachl&#228;ssigbaren H&#228;ufigkeit praktiziert wird. 90,19% der befragten Studierenden behaupten, dass sie selten digitalisierte Vorlesungen besuchen. 7,84% der Befragten gaben an, dass sie h&#228;ufig an digitalen Kursen teilnehmen. 1,9% der befragten Studierenden gaben an, dass sie sehr h&#228;ufig digitale Vorlesungen besuchen. Die Aussage der meisten Studierenden, dass sie an wenigen digitalen Kursen teilnehmen, ist in vielerlei Hinsicht besorgniserregend. Beunruhigend ist, dass den Studierenden dadurch viele Vorteile vorenthalten werden, die mit der Beherrschung von Computerwerkzeugen verbunden sind, wie z. B. der Zugang zu zahlreichen Online-Ressourcen. Es muss zudem hervorgehoben werden, dass diese Situation zuk&#252;nftige Lehrer nicht ausreichend auf die enormen digitalen Herausforderungen vorbereitet, die in der Praxis auf sie warten.</p>
</sec>
<sec>
<title>4.3 Digitalisierte Lehrveranstaltungen</title>
<p>Die Frage &#8222;Wie viele Lehrveranstaltungen werden digitalisiert?&#8220; gibt Aufschluss dar&#252;ber, ob die Curricula der ENS die Frage der Digitalisierung behandelt. Dar&#252;ber hinaus erm&#246;glicht sie es, den Umfang der Digitalisierung zu bewerten und ihr Ausma&#223; in den Lehrpl&#228;nen zu verstehen. Diese Frage zielt auch darauf ab, den Ressourcenbedarf f&#252;r die digitalisierten und noch nicht digitalisierten Einheiten zu ermitteln. Es l&#228;sst sich zeigen, dass die Digitalisierung nicht genug zufriedenstellend in den Deutschlehrpl&#228;nen der ENS Maroua vertreten ist. Hierf&#252;r sind z.B. 94% der F&#228;cher, in denen angehende Deutschlehrkr&#228;ften unterrichten werden, nicht digitalisiert. Diese Situation sollte nicht mehr von den Studierenden erlebt werden, da die Regierung enorme Mittel mobilisiert hat, um den Universit&#228;ten die notwendigen Einrichtungen f&#252;r eine qualitativ hochwertige Digitalisierung zur Verf&#252;gung zu stellen. Leider muss man feststellen, dass die Umsetzung all dieser Ma&#223;nahmen nur schleppend vorangeht.</p>
</sec>
<sec>
<title>4.4 Vorhandensein digitaler Tools</title>
<p>Die Frage in Bezug auf das Vorhandensein digitaler Tools wurde den Probanden gestellt, um die Unterrichtsressourcen zu bewerten und die digitalen Werkzeuge zu identifizieren, die in der Ausbildung von angehenden Deutschlehrkr&#228;ften eingesetzt werden. Aus der Statistik folgt die Erkenntnis, dass die ENS-Maroua nicht &#252;ber genug digitale Werkzeuge verf&#252;gt, die es erm&#246;glichen, eine digitale Kompetenz zu entwickeln.</p>
<p>Aus den Antworten der Befragten lassen sich zwei Elemente herausfiltern: der Projektor und Lautsprecher gelten als die wenigen digitalen Werkzeuge, die den Deutschlernenden als Hilfsmittel f&#252;r die Umsetzung der Digitalisierung an der ENS Maroua zur Verf&#252;gung gestellt wurden. Das Projekt &#8222;one student, one computer&#8220; wurde vernachl&#228;ssigt, so dass die Studierenden, die derzeit an der ENS Maroua eingeschrieben sind, keinen kostenlosen Computer erhalten konnten, was die Palette der digitalen Materialien, die den Deutschlernenden zur Verf&#252;gung stehen, sicherlich erweitert h&#228;tte.</p>
</sec>
<sec>
<title>4.5 Qualit&#228;t digitaler Tools</title>
<p>Ein weiterer Punkt betrifft die Quantit&#228;t und die effektive Nutzung der digitalen Werkzeuge, die den Lernenden zur Verf&#252;gung gestellt werden. Hier wurde untersucht, ob digitale Tools zufriedenstellend sind, oder ob es noch Einschr&#228;nkungen gibt. Aus den Antworten der Probanden geht hervor, dass die verschiedenen digitalen Werkzeuge, die angehende Deutschlehrerende nur f&#252;r wenige Seminare verwenden, nicht zufriedenstellend sind. Diese Erkenntnis ergibt sich aus den Eintr&#228;gen von 86% der Befragten, die die Frage &#8222;Sind die digitalen Mittel, die Ihnen zur Verf&#252;gung stehen, ausreichend, um eine effiziente Digitalisierung zu gew&#228;hrleisten?&#8220; mit &#8222;Nein&#8220; beantworteten.</p>
</sec>
<sec>
<title>4.6 Relevanz der Digitalisierung in der Ausbildung</title>
<p>Die Relevanz der Digitalisierung in der Ausbildung wurde hier ber&#252;cksichtigt, um die Integrationswilligkeit der Digitalisierung in die Lehrpl&#228;ne zu bewerten, die Bed&#252;rfnisse der Lernenden zu verstehen, die Vorteile und Herausforderungen der Digitalisierung zu erkennen und die Daten zur Verbesserung des didaktischen Handelns zu sammeln.</p>
<fig id="F2">
<caption>
<p>Abb. 2: Wichtigkeit der Digitalisierung (eigene Erhebung).</p>
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<graphic xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="zif-4285_ibrahim-g2.jpg"/>
</fig>
<p>Die Analyse dieses Diagramms l&#228;sst erkennen, dass 74,5% der Befragten die Digitalisierung als wichtiges Mittel zur Vervollkommnung ihrer beruflichen Ausbildung an der ENS Maroua betrachten. Dies gibt uns auch zu verstehen, dass die Mehrheit der Studierenden trotz der unzureichenden Digitalisierungsma&#223;nahem in den Lehrpl&#228;nen sich der zentralen Bedeutung digitaler Werkzeuge f&#252;r das Leben im Allgemeinen, aber auch f&#252;r die Aus&#252;bung ihrer zuk&#252;nftigen Aufgaben bewusst sind. Die Digitalisierung ist umso wichtiger, als sie den Studierenden einen einfachen Zugang zu den zahlreichen digitalen Online-Ressourcen erm&#246;glicht. Ein weiterer Vorteil der Digitalisierung ist, dass sie die Interaktion zwischen Studierenden der verschiedenen akademischen Einrichtungen im Land und auf der ganzen Welt erleichtert. In diesem Rahmen k&#246;nnen sehr oft Informationen ausgetauscht und Schwierigkeiten und Erleichterungen, die auf beiden Seiten bestehen, besprochen werden. Digitale Medien erm&#246;glichen es au&#223;erdem, in eine Sprache einzutauchen, ohne in das Land der Zielsprache reisen zu m&#252;ssen. Eine gute digitale Kompetenz wird es den angehenden Lehrkr&#228;ften au&#223;erdem erm&#246;glichen, den zahlreichen Herausforderungen und Erwartungen an die Digitalisierung im Bildungssektor nach Abschluss ihrer Ausbildung an der ENS Maroua gerecht zu werden.</p>
</sec>
<sec>
<title>4.7 Herausforderungen der Digitalisierung</title>
<p>Hier ging es darum, die Herausforderungen zu identifizieren, denen die Studierenden bei der Nutzung digitaler Werkzeuge w&#228;hrend ihrer Ausbildung begegnen. Dies erm&#246;glicht, bedarfsgerechte L&#246;sungen zu entwickeln, die Qualit&#228;t der Ausbildung zu verbessern und den Einsatz der digitalen Werkzeuge zu f&#246;rdern.</p>
<fig id="F3">
<caption>
<p>Abb. 3: Herausforderungen der Digitalisierung (eigene Erhebung).</p>
</caption>
<graphic xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="zif-4285_ibrahim-g3.jpg"/>
</fig>
<p>Aus der Beantwortung dieser Frage geht hervor, dass die Lernenden viele Arten von Schwierigkeiten mit der Digitalisierung haben. Die wichtigste Aporie ist die instabile und unzug&#228;ngliche Internetverbindung auf dem Campus. Angehende Lehrkr&#228;fte sind dazu gezwungen, ihre eigene Internetverbindung zu nutzen, wenn immer es n&#246;tig ist. Einige Studierenden, die nicht &#252;ber gen&#252;gende Mittel verf&#252;gen, k&#246;nnen daher keine Internetverbindung haben. Der Unterricht findet deshalb nur mit einem Teil der Studierenden statt. Dies schr&#228;nkt den Zugang zu den Ressourcen ein, die eine Internetverbindung erfordern, und garantiert nicht, dass die in der Praxis so dringend ben&#246;tigten digitalen Kompetenzen inklusiv erworben werden.</p>
<p>Die zweite Schwierigkeit besteht darin, dass der Computerraum, der gleichzeitig als Sprachlabor fungieren sollte, kein Internet hat und nur sp&#228;rlich ausgestattet ist. Die 30 Computer, die sich dort befinden, sind veraltet und m&#252;ssen regelm&#228;&#223;ig mit neuen Software und Schutzprogrammen aktualisiert werden. Es ist auch wichtig, daran zu erinnern, dass der Zugang zu diesem Raum nur m&#246;glich ist, wenn eine Unterrichtsstunde angesetzt ist. Einzelne Studierende haben keinen Zugang dazu. Die Einrichtung erm&#246;glicht es jedoch, Fertigkeiten wie H&#246;ren und H&#246;ren-Sehen zu entwickeln, denn neben den Computern gibt es auch einen Lautsprecher und einen Projektor. Dies erm&#246;glicht zum Beispiel die Projektion und Verfolgung von Audio- und Videodateien.</p>
</sec>
<sec>
<title>4.8 Digitale Kompetenz der Studierenden</title>
<p>In diesem Teil werden die Vertrautheit und die Kompetenzen der angehenden DaF-Lehrenden im Umgang mit digitalen Medien bewertet und dementsprechend festgestellt, ob sie nach Abschluss ihrer Ausbildung bereits in der Lage sind, digitalisierte Kurse abzuhalten. Au&#223;erdem k&#246;nnen bedarfsgerechte L&#246;sungen vorgeschlagen werden.</p>
<fig id="F4">
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<p>Abb. 4: Digitale Kompetenz der angehenden Deutschlehrenden (Eigene Erhebung)</p>
</caption>
<graphic xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="zif-4285_ibrahim-g4.jpg"/>
</fig>
<p>Aus den Zahlenangaben geht hervor, dass die meisten angehenden Lehrenden noch nicht &#252;ber ausreichende digitale Kompetenzen verf&#252;gen. Dies zeigt sich darin, dass 78,43% der angehenden Lehrerenden angeben, dass sie auf dem Niveau von Anf&#228;ngern sind. Die Tatsache, dass die meisten angehenden Lehrenden digital noch am Anfang stehen, kann sich sowohl auf ihre Ausbildung als auch auf ihre Karriere auswirken. Sie werden zum Beispiel gro&#223;e Schwierigkeiten haben, sich an die st&#228;ndig neu entstehenden Technologien und Werkzeuge anzupassen. Au&#223;erdem wird ihr Zugang zu den zahlreichen digitalen Plattformen und Inhalten eingeschr&#228;nkt sein, da sie den Umgang mit digitalen Medien nicht beherrschen. Einige Studierenden werden Schwierigkeiten haben, ihre Abschlussarbeit zu schreiben, weil die erforderlichen digitalen Kompetenzen wie Online-Recherche, Datenanalyse und Pr&#228;sentation der Ergebnisse nicht vorhanden sind.</p>
</sec>
<sec>
<title>4.9 Vermittlung digitalen Unterrichts</title>
<p>Die Frage &#8222;Sind Sie in der Lage einen digitalisierten Unterricht zu gestalten und zu vermitteln?&#8220; zielte darauf ab, die F&#228;higkeit der Deutschstudierenden zu beurteilen, einen Online-Unterricht unter Verwendung digitaler Technologien zu gestalten und zu halten. Im Einzelnen wurde gemessen, ob sie sich mit Online-Lernplattformen auskennen, ob sie wissen, wie sie Werkzeuge zur Zusammenarbeit und Kommunikation einsetzen, ob sie digitale Inhalte erstellen und Online-Interaktionen verwalten k&#246;nnen.</p>
<p>Die Feststellung aus den Daten ist, dass die Mehrheit der angehenden Deutschlehrkr&#228;fte nicht in der Lage ist, einen digitalisierten Unterricht zu erteilen. Dies war vorhersehbar in Anbetracht der Tatsache, dass die meisten Probanden noch Anf&#228;nger im Bereich der Digitalisierung sind. Nur 7,84% der angehenden Deutschlehrkr&#228;fte sind in der Lage, digitale Lerninhalte zu entwerfen und dies &#252;ber geeignete digitale Kan&#228;le zu vermitteln. Dies kann sich auch kurz- oder langfristig negativ auf die Leistung der angehenden Lehrkr&#228;fte auswirken, da sie w&#228;hrend ihrer Ausbildung das Praktikum absolvieren: ein Zeitraum von etwa drei Monaten, in dem die angehenden Lehrkr&#228;fte unter der Aufsicht eines Praktikumsbetreuers ihren ersten Schritt in den Schuldienst machen. Eine schlechte digitale Kompetenz kann sich zu Ungunsten des Praktikanten auswirken und die Lernenden ihrerseits k&#246;nnen nicht von einer optimalen digitalen Begleitung profitieren. Es ist au&#223;erdem zu bef&#252;rchten, dass die zuk&#252;nftigen Lehrkr&#228;fte digital nicht kompetent sein werden, wenn sie die ENS verlassen. Dies k&#246;nnte f&#252;r die Lehrkraft, die Lernenden und die gesamte Institution einen Gewinnverlust bedeuten.</p>
</sec>
</sec>
<sec>
<title>5 Zusammenfassende Interpretation und Limitation der Studie</title>
<sec>
<title>5.1 Zusammenfassende Interpretation</title>
<p>Aus den erhobenen Daten geht hervor, dass die Digitalisierung an der ENS Maroua zwar Realit&#228;t ist, aber angesichts der zahlreichen M&#228;ngel noch einen weiten Weg zur&#252;ckzulegen hat.</p>
<p>Man kann in diesem Zusammenhang feststellen, dass viele Anstrengungen im Rahmen der Digitalisierung noch erforderlich sind. Dies wird besonders deutlich, wenn man sich auf die den Lernenden zur Verf&#252;gung gestellten IT-Werkzeuge konzentriert. Sie haben zwar einen Distance education center, der mit IKT<xref ref-type="fn" rid="n5">5</xref>-Ausr&#252;stung ausgestattet ist, der aber nicht gebraucht wird. F&#252;r Aktivit&#228;ten, die den Einsatz eines Computers erfordern, sind die Deutschlernenden gezwungen, mit ihren Laptops von zu Hause zu kommen, um im Computerraum zu arbeiten.</p>
<p>Hinzu kommt die Tatsache, dass es keinen Internetzugang auf dem Campus gibt. Dies erschwert die Nutzung digitaler Lernmittel und macht die zahlreichen Online-Bildungsressourcen f&#252;r Lernende unzug&#228;nglich. Zudem schr&#228;nkt der Mangel am Internet die Kommunikation und Zusammenarbeit mit Dozierenden und Studierenden anderer Hochschulen ein.</p>
<p>Dar&#252;ber hinaus existieren weiterhin enorme Herausforderungen, die bei der Umsetzung der Digitalisierung der Lehrpl&#228;ne an der ENS Maroua zu bew&#228;ltigen sind. Es ist festzustellen, dass abgesehen von den E-Learning-Kursen, die Lehrveranstaltungen des Studiengangs Deutsch kaum die M&#246;glichkeit bieten, digitale Kurse durchzuf&#252;hren. Ein weiterer nicht zu vernachl&#228;ssigender Mangel besteht in der digitalen Kompetenz der angehenden Lehrkr&#228;fte. Die Daten aus der Befragung zeigen, dass nur wenige in der Lage sind, digitale Lerninhalte zu entwickeln und an die Lernenden weiterzugeben. Es wurde jedoch bereits erw&#228;hnt, dass Deutschlehrkr&#228;fte angesichts der zahlreichen Herausforderungen, denen sie sich in der Praxis stellen m&#252;ssen, zunehmend digitale Kompetenz ben&#246;tigen. Dies steht in einem kausalen Zusammenhang mit den verschiedenen oben genannten M&#228;ngeln: Deutschstudierende haben nicht gen&#252;gend Zugang zu digitalen Werkzeugen wie einem voll ausgestatteten Multimediaraum, einem qualitativ hochwertigen Internetzugang und digitalisierten Unterrichtseinheiten.</p>
</sec>
<sec>
<title>5.2 Limitation der Studie</title>
<p>Die Studie, die sich auf den digitalen Aspekt der Lehrerausbildung an der ENS-Maroua konzentriert, st&#246;&#223;t an einige Grenzen. Die erste bezieht sich auf die Gr&#246;&#223;e der Stichprobe. Es ist anzumerken, dass nur 51 Studierende an dieser empirischen Studie teilgenommen haben. Es besteht die Gefahr, dass die Ergebnisse einer solchen Stichprobe nicht auf andere Kontexte &#252;bertragbar sind. In diesem Zusammenhang sei daran erinnert, dass der Studiengang Deutsch in der Abteilung f&#252;r Fremdsprachen angesiedelt ist, wo er mit Studieng&#228;ngen wie Chinesisch, Arabisch, Italienisch und Spanisch dieselbe Abteilung teilt.</p>
<p>Die zweite Einschr&#228;nkung bezieht sich auf die Umsetzbarkeit der Empfehlungen dieser Studie. Die digitale Kluft ist in der heutigen Zeit deutlich sp&#252;rbar. Es handelt sich um eine Kluft zwischen denjenigen, die Zugang zu technischen Ger&#228;ten und zum Internet haben, und denjenigen, die keinen Zugang dazu haben. Viele angehende Lehrerende werden in Schulen arbeiten, in denen es kaum Internetzugang gibt. Dies liegt daran, dass viele Sekundarschulen in Kamerun in abgelegenen Gebieten liegen, in denen es kaum Zugang zu Strom und Internet gibt. Daher wird es ihnen schwerfallen, ihre digitalen Kompetenzen in die Praxis umzusetzen.</p>
</sec>
</sec>
<sec>
<title>6 Perspektiven</title>
<p>Auch wenn man die Bedeutung der Digitalisierung f&#252;r die Ausbildung von Deutschlehrkr&#228;ften an der ENS nicht leugnen kann, muss man doch anhand der Studienergebnisse feststellen, dass sie sehr ern&#252;chternd sind. Die Verwaltung der ENS, die Lehrkr&#228;fte, die Studierenden und in gro&#223;em Ma&#223;e auch das Ministerium f&#252;r das Hochschulwesen sind in vielerlei Hinsicht gefordert. Sie m&#252;ssen ihre Verantwortung f&#252;r die von ihnen eingegangenen Verpflichtungen zur F&#246;rderung der Digitalisierung in vollem Umfang wahrnehmen.</p>
<sec>
<title>6.1 Budgetanpassung</title>
<p>Die ENS Maroua kann zum Beispiel eine Anpassung ihres Verm&#246;gens vornehmen, indem sie einen Teil ihrer Finanzen (eine Art Haushaltslinie) zur Modernisierung der Digitalisierung widmet. &#8222;Ein Steuer zugunsten der IKT sollte erhoben werden, um die digitalen Tools in der Schule und den Erwerb technischer Lehr-/Lernmaterialien zu finanzieren&#8220; (<xref ref-type="bibr" rid="B11">Nanga-Me-Abengmoni 2025: 318</xref>). Dies wird jedes Jahr konkrete Investitionen in die Digitalisierung der ENS Maroua erm&#246;glichen. Das Angebot an Materialien und digitalen Werkzeugen wird sich mit Sicherheit deutlich verbessern und die digitale Kompetenz der Deutschstudierenden steigern.</p>
</sec>
<sec>
<title>6.2 Nutzung des &#8222;Distance Education Center&#8220;</title>
<p>Ein weiterer Aspekt, der die Digitalisierung an der ENS Maroua vorantreiben k&#246;nnte, ist die Nutzung des &#8222;Distance Education Center&#8220;, das bisher noch nicht von den Studierenden und Lehrenden dieser Institution genutzt wird. Dieses Zentrum k&#246;nnte der digitalen Praxis sicherlich einen Schub verleihen, indem es den Studierenden Zugang zu zahlreichen Online-Bildungs- und Forschungsressourcen bietet. In diesem Rahmen k&#246;nnen sie au&#223;erdem ihr Lernen verbessern und die dringend ben&#246;tigte digitale Kompetenz im Bildungswesen entwickeln.</p>
</sec>
<sec>
<title>6.3 Interne Erneuerung der Curricula</title>
<p>Es w&#228;re sinnvoll, die Lehrinhalte des Studiengangs Germanistik, die an der ENS Maroua bereits &#252;ber ein Jahrzehnt alt sind, zu aktualisieren. Dadurch wird es m&#246;glich, die neuesten Erkenntnisse in der Bildungsforschung widerzuspiegeln (vgl. <xref ref-type="bibr" rid="B5">Hativa 2013</xref>). Dies erfordert eine Anpassung der Curricula an die neuen Anforderungen, die sich aus der hohen Nachfrage nach digitalen Kompetenzen der Lehrkr&#228;fte ergeben. Zudem k&#246;nnen Informations- und Kommunikationstechnologien aktives Lernen, Zusammenarbeit und Kreativit&#228;t f&#246;rdern (vgl. <xref ref-type="bibr" rid="B13">UNESCO 2018</xref>). Dabei geht es unter anderem um die Integration von Inhalten, die von den Lehrenden und Lernenden des Studiengangs theoretisch und praktisch behandelt werden. Damit diese Inhalte f&#252;r Germanistikstudierende profitabel sind und effektiv aufgenommen werden k&#246;nnen, m&#252;ssen sie spezifisch f&#252;r das Lehren und Lernen des Deutschen sein. Folglich m&#252;ssen die Studierenden des Fachs Deutsch von den anderen Studierenden der Fremdsprachenabteilung getrennt werden, um ein optimales und nachhaltiges Lernen zu erm&#246;glichen. Wie oben erw&#228;hnt, ist der Studiengang Deutsch in der Abteilung f&#252;r Fremdsprachen untergebracht. Diese Studieng&#228;nge teilen sich gemeinsam die Informatikkurse, die auf Franz&#246;sisch oder Englisch gehalten werden. Ideal w&#228;re es also, wenn jeder Studiengang seine Informatikkurse auf die jeweilige Fremdsprache anwenden und dabei die sprachlichen Besonderheiten ber&#252;cksichtigen w&#252;rde.</p>
<p>Im Zuge der Neugestaltung der Lehrpl&#228;ne kann die ENS auch die Zahl der Informatikkurse f&#252;r Deutschstudierende als Erg&#228;nzende Lehrveranstaltung erh&#246;hen. Diese Kurse, die den Schwerpunkt auf Informatik in Verbindung mit dem DaF-Unterricht legen, sollten jedes Semester und nicht wie bisher einmal im Jahr angeboten werden. Dies w&#228;re umso nachteiliger, als die angehenden Deutschlehrkr&#228;fte des zweiten Zyklus, deren Ausbildung nur zwei Jahre dauert, w&#228;hrend ihrer Studienzeit an der ENS Maroua nur eine einzige Lehrveranstaltung in Informatik absolvieren m&#252;ssen. Dies scheint angesichts der zahlreichen digitalen Herausforderungen, die es im Bildungsbereich zu bew&#228;ltigen gilt, eher unzureichend.</p>
</sec>
<sec>
<title>6.4 Tag der Digitalisierung</title>
<p>Die ENS kann auch einen Tag der Digitalisierung auf dem Campus organisieren. An diesem Tag, der einem &#8218;Tag der offenen T&#252;r&#8216; &#228;hnelt, k&#246;nnten die Studierenden verschiedener Fachrichtungen ihre F&#228;higkeiten und Fertigkeiten im Bereich der Digitalisierung unter Beweis stellen. Eine solche Veranstaltung mit stark ansprechenden Themen k&#246;nnte das Interesse der Lernenden an der Digitalisierung wecken. Dieser Tag k&#246;nnte auch dazu dienen, das Bewusstsein f&#252;r die Bedeutung der Digitalisierung zu sch&#228;rfen. Es k&#246;nnten Workshops, Konferenzen und Schulungen angeboten werden, um angehenden Lehrkr&#228;ften weitere digitale Kompetenzen zu vermitteln, die f&#252;r die Bew&#228;ltigung der neuen digitalen Herausforderungen in fast allen Bereichen des Lebens unerl&#228;sslich sind. Der Tag der Digitalisierung k&#246;nnte den Geist der Wettbewerbsf&#228;higkeit, der Kreativit&#228;t und der Innovation bei den Studierenden wecken.</p>
</sec>
<sec>
<title>6.5 Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut</title>
<p>Das Goethe-Institut arbeitet eng mit dem kamerunischen Ministerium f&#252;r die Sekundarbildung zusammen, um die deutsche Sprache und Kultur in den Sekundarschulen zu f&#246;rdern, in denen Deutsch als Fremdsprache unterrichtet wird.</p>
<p>Zu den gemeinsamen Aktivit&#228;ten und Projekten des Goethe-Instituts mit dem Ministerium f&#252;r Sekundarschulen geh&#246;ren: die Einf&#252;hrung eines Lehrplans f&#252;r die deutsche Sprache in Kamerun, die Fortbildung von Deutschlehrenden, um ihre Kompetenzen und Unterrichtsmethoden zu verbessern. In Bezug auf die Weiterbildung von Deutschlehrerenden ist es wichtig zu erw&#228;hnen, dass viele Lehrkr&#228;fte von den Fortbildungsstipendien profitiert haben, deren Ziel es ist, die digitale Kompetenz zu st&#228;rken, und an deren Ende sie zu digitalen Experten werden k&#246;nnen. Diese digitalen Experten sind in der Lage, digitale Inhalte zu entwerfen und E-Learning-Plattformen zu nutzen. Es liegt daher im Interesse der P&#228;dagogischen Hochschule Maroua, eine Partnerschaft mit dem Goethe-Institut einzugehen. Das Ziel dieser Partnerschaft besteht nicht darin, die Lehrkr&#228;fte der ENS durch die des Goethe-Instituts zu ersetzen. Es geht vielmehr darum, dass die Studierenden der ENS-Maroua von der nachgewiesenen Expertise des Goethe-Instituts im Bereich der digitalen Qualifizierung von Lehrkr&#228;ften profitieren, deren positive Ergebnisse im Ministerium f&#252;r Sekundarschulen bereits sichtbar sind. Die sehr geringe Anzahl von Studierenden an der P&#228;dagogischen Hochschule w&#252;rde eine bessere Betreuung der Studierenden erm&#246;glichen, damit sie den Anforderungen der Digitalisierung gerecht werden k&#246;nnen.</p>
</sec>
<sec>
<title>6.6 St&#228;rkung der digitalen F&#228;higkeiten der Lehrkr&#228;fte im Bereich IKT</title>
<p>Die St&#228;rkung der digitalen F&#228;higkeiten von Lehrkr&#228;ften ist entscheidend f&#252;r die effektive Integration von Technologien und die Anpassung an die neuen Anforderungen der Digitalisierung, da Lehrende mit fundierten F&#228;higkeiten besser in der Lage sind, innovative und effektive Lernumgebungen zu schaffen (vgl. <xref ref-type="bibr" rid="B4">Europ&#228;ische Kommission 2020</xref>).</p>
<p>Dazu werden Experten zur St&#228;rkung der digitalen Grundfertigkeiten durch Online- oder Pr&#228;senzseminare herangezogen, um Lehrkr&#228;fte im Umgang mit Tools wie Word, Excel und PowerPoint zu schulen. Dar&#252;ber hinaus wird es um die Integration von IKT in den Unterricht gehen. Dies geschieht durch die Nutzung von E-Learning-Plattformen wie Moodle, Blackboard. Ebenso k&#246;nnen die Lehrkr&#228;fte digitale Inhalte wie Videos, Podcasts und Infografiken erstellen. Die Integration von sozialen Netzwerken in den Unterricht kann ebenfalls dazu beitragen, die Produktivit&#228;t des digitalisierten Unterrichts zu steigern.</p>
</sec>
<sec>
<title>6.7 F&#246;rderung von Hybridunterricht</title>
<p>Hybridunterricht kann als ein p&#228;dagogischer Ansatz verstanden werden, der der traditionelle Pr&#228;senzunterricht mit dem Online-Unterricht verbindet, um flexibles und personalisiertes Lernen zu f&#246;rdern. Das bedeutet, dass hybrides Lernen eine durchdachte Kombination aus zwei komplement&#228;ren Modellen ist, die dazu beitragen, den Unterricht an die neuen Lernangebote der Informations- und Kommunikationstechnologien anzupassen. Dieser Ansatz ist umso wichtiger, als er keinen Bruch an dem schafft, woran die Lernenden gewohnt sind. Vielmehr erg&#228;nzt der Hybridunterricht die allt&#228;glichen Lernformen und erm&#246;glicht es, die Monotonie des Pr&#228;senzunterrichts zu durchbrechen und das Bildungs&#246;kosystem abwechslungsreicher zu gestalten (vgl. <xref ref-type="bibr" rid="B1">Altbach 2014: 29</xref>).</p>
<p>Im Falle der ENS Maroua w&#252;rde ein hybrider Ansatz die digitalen Kompetenzen von Lehrerenden und Lernenden f&#246;rdern. Blended Learning wird angehende DaF-Lehrerende auf die zahlreichen digitalen Herausforderungen vorbereiten, denen sie sich stellen m&#252;ssen, sobald sie in der Praxis t&#228;tig sind. Die Flexibilit&#228;t dieser Art des Lernens erm&#246;glicht es den Studierenden, selbstst&#228;ndig zu lernen, da sie fast st&#228;ndig Zugang zu Online-Ressourcen haben. Sie haben auch die M&#246;glichkeit, sich an andere Lernstile anzupassen und einen kreativen Geist zu entwickeln. All dies sollen sie an ihre Lernenden weitergeben, wenn sie in der Praxis t&#228;tig sind.</p>
</sec>
<sec>
<title>6.8 Ausstattung des Sprachlabors</title>
<p>Die Umsetzung all dessen, was oben beschrieben wurde, ist zum Teil m&#246;glich, wenn die notwendigen Werkzeuge vorhanden sind und eingesetzt werden. Ein Blick auf die Ergebnisse der Studie macht deutlich, dass die ENS Maroua zwar &#252;ber einige Werkzeuge zur Umsetzung der Digitalisierung verf&#252;gt, aber diese f&#252;r eine effektive Umsetzung der Digitalisierung nicht ausreichen. Es versteht sich also von selbst, dass noch viel zu tun bleibt, um eine Digitalisierung zu erreichen, die diesen Namen verdient und besonders geeignet ist, damit die angehenden Lehrkr&#228;fte auf die zahlreichen digitalen Herausforderungen vorbereitet werden. Um dieses Ziel zu erreichen, muss die P&#228;dagogische Hochschule Maroua auf vielen Ebenen ma&#223;gebliche Reformen unternehmen.</p>
<list list-type="bullet">
<list-item><p>Auf der infrastrukturellen Ebene</p>
<p>Die ENS-Maroua soll zuallererst im Computerraum oder im Sprachlabor eine IT-Ausstattung zur Verf&#252;gung stellen, d. h. Computer, Tablets, interaktive Bildschirme, digitale Tafeln, Projektoren und eine Hochgeschwindigkeits-Internetverbindung; auch Online-Plattformen wie LMS; Kollaborationstools wie Google Docs, Trello; Software zur Erstellung von Inhalten wie Adobe Creative Cloud. Die installierte IT-Ausr&#252;stung muss regelm&#228;&#223;ig gepflegt werden. Dadurch garantiert die ENS Maroua zuk&#252;nftigen Lehrenden eine qualitativ hochwertige Lernerfahrung, bereitet sie vor und f&#246;rdert Innovation und Kreativit&#228;t.</p></list-item>
<list-item><p>Auf der strategischen Ebene</p>
<p>Hier soll von der Schulbeh&#246;rde ein strategischer Plan f&#252;r die Digitalisierung erstellt werden. Dazu muss ein Ausschuss f&#252;r die Digitalisierung eingerichtet werden. Dieser Ausschuss wird die Aufgabe haben, die digitale Strategie festzulegen, die digitalen Aktivit&#228;ten zu lenken und zu &#252;berwachen, die daf&#252;r bereitgestellten Mittel zu verwalten und die Digitalisierungsaktivit&#228;ten zu &#252;berwachen und zu bewerten. Somit stellt man ein effektives Management, eine Koordination der Bem&#252;hungen und eine klare Strategie f&#252;r den Erfolg der digitalen Transformation sicher. Dies muss mit einer Politik zur Sicherung und zum Schutz der Daten einhergehen. Um dies zu erreichen, muss die ENS (wie oben angedeutet) ein Budget beschlie&#223;en, das speziell f&#252;r die Digitalisierung bestimmt ist. Dieses Budget muss vom Ausschuss streng &#252;berwacht und evaluiert werden.</p></list-item>
<list-item><p>Auf der Ebene der Kooperation</p>
<p>Die ENS-Maroua kann Partnerschaften mit Technologieunternehmen, anderen Schulen und Universit&#228;ten eingehen. Es ist auch wichtig, sich aktiv an Forschungs- und Innovationsnetzwerken im Technologiebereich zu beteiligen, um mit den neuen Gegebenheiten Schritt zu halten. Die ENS Maroua sollte auch Veranstaltungen und Konferenzen zum Thema Digitalisierung organisieren und dabei Experten einbeziehen. Diese Art von Treffen wird dazu beitragen, das Wissen auf den neuesten Stand zu bringen und neue Trends im Bereich der Digitalisierung zu entdecken. Durch die Umsetzung dieser Ma&#223;nahmen kann die ENS Maroua ein f&#252;r die Digitalisierung f&#246;rderliches Umfeld schaffen und angehenden Lehrkr&#228;ften die notwendigen Kompetenzen und Werkzeuge an die Hand geben, um die Herausforderungen der Digitalisierung im Schulbereich zu meistern und sich in einer sich st&#228;ndig ver&#228;ndernden Welt zurechtzufinden.</p></list-item>
</list>
</sec>
</sec>
<sec>
<title>Schlussfolgerung</title>
<p>Die Einbeziehung der Digitalisierung in den Ausbildungsprozess von Deutschlehrerenden an der ENS Maroua ist die zentrale Fragestellung der vorliegenden Arbeit. Vor allem muss man sich dar&#252;ber im Klaren sein, dass sich die Digitalisierung im Bildungsbereich in Kamerun bereits etabliert hat. Kaum etwas ist ohne direkte oder indirekte Beteiligung der digitalen Werkzeuge denkbar. Deutschlehrerende sind daher dazu gezwungen, sich an die neuen Gegebenheiten anzupassen, um nicht in einen p&#228;dagogischen Anachronismus zu verfallen. Da eine gro&#223;e Mehrheit der ausgebildeten Deutschlehrerenden aus der ENS kommt, war es wichtig, das Augenmerk auf die Hochschule zu richten, um zu untersuchen, was dort zugunsten der Digitalisierung getan wird. Ein Eintauchen in die Gegebenheiten dieser Hochschule brachte zum einen die Erkenntnis, dass die Digitalisierung den Studierenden dieser Institution nicht unbekannt ist. Dies l&#228;sst sich in den E-Learning-Lehrveranstaltungen und einigen digitalisierten Seminaren, die den Studierendenvermittelt werden, verwirklichen. Eine weitere Erkenntnis der vorliegenden ist, dass angehende DaF-Lehrerende nicht ausreichend ausger&#252;stet sind, um die zahlreichen digitalen Herausforderungen, die sie am Ende ihrer beruflichen Ausbildung erwarten, effektiv zu bew&#228;ltigen. Dies ist zum Teil auf die nicht aktualisierten Lehrpl&#228;ne zur&#252;ckzuf&#252;hren, die nicht an die Realit&#228;t der heutigen Zeit angepasst sind. Auch die digitale Infrastruktur und Ausr&#252;stung weist eklatante M&#228;ngel auf. Auf dem Campus der ENS gibt es nicht gen&#252;gend Computer mit Internetanschluss, um die Digitalisierung einzuf&#252;hren. Angesichts dieser Reihe von Schwierigkeiten m&#252;ssen Ma&#223;nahmen ergriffen werden, um eine wirksame digitale Entwicklung zu gew&#228;hrleisten, die den Erwartungen vor Ort entspricht. Es ist zum Beispiel m&#246;glich, die Zusammenarbeit auf verl&#228;ssliche Partner wie das Goethe-Institut auszuweiten, das materielle und technische Unterst&#252;tzung im Bereich der Digitalisierung leisten kann. Nicht zuletzt sollen die Lehrpl&#228;ne aktualisiert werden, damit die angehenden Lehrkr&#228;fte an der ENS kontinuierlich in digitalen Themen geschult werden k&#246;nnen.</p>
</sec>
</body>
<back>
<fn-group>
<fn id="n1"><p>Die Ecole Normale Sup&#233;rieure (ENS) Maroua ist eine universit&#228;re Einrichtung, die 2008 durch ein Dekret des Pr&#228;sidenten Kameruns gegr&#252;ndet wurde. Ihre Aufgabe ist es, angehende Lehrkr&#228;fte und Orientierungsberater auszubilden. DaF, dass an den Sekundarschulen in Kamerun gelehrt wird, ist Teil der 21 Studieng&#228;nge, die derzeit an der ENS Maroua angeboten werden.</p></fn>
<fn id="n2"><p>Der Zugang zur Online-Plattform geschieht durch einen Klick auf den folgenden Link: <ext-link ext-link-type="uri" xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="https://minesec-distance.schoolfaqs.net/">https://minesec-distance.schoolfaqs.net/</ext-link> (21.2.2025).</p></fn>
<fn id="n3"><p>Es handelt sich um eine Informationsstruktur, bei der elektronische Elemente wie Texte, Bilder, T&#246;ne und Videos durch Hyperlinks miteinander verbunden sind, wodurch eine schnelle, nichtlineare Navigation erm&#246;glicht wird.</p></fn>
<fn id="n4"><p>In Kamerun gibt es derzeit vier Ecoles Normales Sup&#233;rieures. In drei dieser Hochschulen, darunter die von Yaound&#233;, Maroua und Bertoua, gibt es einen Studiengang f&#252;r DaF. Die Ecole Normale unterscheidet sich von der Fakult&#228;t dadurch, dass die Fakult&#228;t sich mit der allgemeinen universit&#228;ren Ausbildung befasst, w&#228;hrend die ENS eine sehr spezialisierte Ausbildung f&#252;r das Lehramt anbietet.</p></fn>
<fn id="n5"><p>Informations-und Kommunikationstechnologien.</p></fn>
</fn-group>
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<title>Literatur</title>
<ref id="B1"><mixed-citation publication-type="book"><string-name><surname>Altbach</surname>, <given-names>Philip George</given-names></string-name> (<year>2014</year>): <source>The globalization of higher education</source>. <publisher-name>Johns Hopkins University Press</publisher-name>.</mixed-citation></ref>
<ref id="B2"><mixed-citation publication-type="journal"><string-name><surname>Arisoy</surname>, <given-names>Burcu</given-names></string-name> (<year>2022</year>): <article-title>Digitalization in education</article-title>. <source>Cypriot Journal of Educational Science</source> <volume>17</volume>: <issue>5</issue>, <fpage>1799</fpage>&#8211;<lpage>1811</lpage>.</mixed-citation></ref>
<ref id="B3"><mixed-citation publication-type="book"><string-name><surname>Feick</surname>, <given-names>Diana</given-names></string-name> (<year>2016</year>): <source>Autonomie in der Lernendengruppe: Entscheidungsdiskurs und Mitbestimmung in einem DaF-Handyvideoprojekt</source>. <publisher-loc>T&#252;bingen</publisher-loc>: <publisher-name>Narr</publisher-name>.</mixed-citation></ref>
<ref id="B4"><mixed-citation publication-type="book"><collab>Europ&#228;ische Kommission</collab> (<year>2020</year>): <source>Plan d&#8217;action pour l&#8217;&#233;ducation num&#233;rique 2021&#8211;2027</source>. <publisher-loc>Luxemburg</publisher-loc>: <publisher-name>Office des publications de l&#8217;union europ&#233;enne</publisher-name>.</mixed-citation></ref>
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<ref id="B10"><mixed-citation publication-type="journal"><string-name><surname>Nanga-Me-Abengmoni</surname>, <given-names>L&#233;onel</given-names></string-name> (<year>2022</year>): <article-title>Quo vadis DaF-Unterricht? Aktuelle und zuk&#252;nftige Herausforderungen virtueller DaF-Lehrveranstaltungen an Kameruner Hochschulen im Kontext der Corona-Pandemie</article-title>. <source>German as Foreign Language</source> <issue>1</issue>, <fpage>41</fpage>&#8211;<lpage>67</lpage>.</mixed-citation></ref>
<ref id="B11"><mixed-citation publication-type="book"><string-name><surname>Nanga-Me-Abengmoni</surname>, <given-names>L&#233;onel</given-names></string-name> (<year>2025</year>): <chapter-title>Digitalisierung der Germanistik und DaF-Didaktik in Kamerun &#8211; Zehn Gebote aus dem Dhoch3-Workshop</chapter-title>. In: <string-name><surname>Ngatcha</surname>, <given-names>Alexis</given-names></string-name>; <string-name><surname>Kenn&#233;</surname>, <given-names>Augustin</given-names></string-name> &amp; <string-name><surname>Mbah</surname>, <given-names>Jean Bernard</given-names></string-name> (Hrsg.): <source>DaF-Unterricht, Germanistikstudium und Kompetenzorientierung in Afrika: Ans&#228;tze und Perspektiven</source>. <publisher-name>Verlag Dr. Kova&#269;</publisher-name>. <publisher-loc>Hamburg</publisher-loc>, <fpage>311</fpage>&#8211;<lpage>324</lpage>.</mixed-citation></ref>
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<ref id="B13"><mixed-citation publication-type="book"><collab>UNESCO</collab> (<year>2018</year>): <source>Les TICE pour l&#8217;apprentissage: un cadre pour l&#8217;action</source>. <publisher-loc>Paris</publisher-loc>: <publisher-name>UNESCO</publisher-name>.</mixed-citation></ref>
<ref id="B14"><mixed-citation publication-type="journal"><string-name><surname>Ziemine Ngoumou</surname>, <given-names>Elise</given-names></string-name> (<year>2022</year>): <article-title>Enseignement secondaires: &#233;preuve de la digitalisation</article-title>. <source>Cameroon Tribune</source> <volume>96</volume>, 28.9.2022, <fpage>16</fpage>.</mixed-citation></ref>
</ref-list>
<sec>
<title>ANHANG</title>
<p><styled-content style="text-align: center; display: block"><bold>FRAGEBOGEN AN ANGEHENDE DEUTSCHLEHRKR&#196;FTE</bold></styled-content></p>
<p><styled-content style="text-align: center; display: block">Liebe Studierende,</styled-content></p>
<p>im Rahmen der Verfassung einer wissenschaftlichen Arbeit zum Thema <italic>Digitalisierung und Ausbildung von Deutschlehrkr&#228;ften an der ENS Maroua: Bestandsaufnahme, Herausforderungen und Perspektiven</italic>, bitte ich Sie darum, den vorliegenden Fragebogen auszuf&#252;llen. Ich garantiere Ihnen, dass die von Ihnen gegebenen Angaben strikt und exklusiv im Rahmen der wissenschaftlichen Arbeit verwendet werden.</p>
<p>Ich danke Ihnen f&#252;r Ihre Mitarbeit!</p>
<list list-type="simple">
<list-item><p>1) Sie sind Student/in auf der Niveaustufe</p></list-item>
<list-item><p><inline-graphic xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="zif-4285_ibrahim-g5.jpg"/></p></list-item>
</list>
<list list-type="simple">
<list-item><p>2) Wissen Sie was <italic>Digitalisierung</italic> ist ?</p></list-item>
<list-item><p><inline-graphic xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="zif-4285_ibrahim-g6.jpg"/></p></list-item>
</list>
<list list-type="simple">
<list-item><p>3) Wie oft haben Sie digitalisierte Lehrveranstaltungen?</p></list-item>
<list-item><p><inline-graphic xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="zif-4285_ibrahim-g7.jpg"/></p></list-item>
</list>
<list list-type="simple">
<list-item><p>4) Wie viele Lehrverantstaltungen werden digitalisiert ?</p></list-item>
<list-item><p><inline-graphic xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="zif-4285_ibrahim-g8.jpg"/></p></list-item>
</list>
<list list-type="simple">
<list-item><p>5) Welche digitalen Mittel stehen Ihnen zur Verf&#252;gung?</p></list-item>
<list-item><p><inline-graphic xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="zif-4285_ibrahim-g9.jpg"/></p></list-item>
</list>
<list list-type="simple">
<list-item><p>6) Sind die digitalen Mittel, die Ihnen zur Verf&#252;gung stehen, ausreichend, um eine effiziente Digitalisierung zu gew&#228;hrleisten?</p></list-item>
<list-item><p><inline-graphic xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="zif-4285_ibrahim-g10.jpg"/></p></list-item>
</list>
<list list-type="simple">
<list-item><p>7) Was ist die Relevanz der Digitalisierung in ihrer Ausbildung an der ENS-Maroua?</p></list-item>
<list-item><p>- Nicht relevant</p></list-item>
<list-item><p>- Relevant</p></list-item>
<list-item><p>- Sehr relevant</p></list-item>
</list>
<list list-type="simple">
<list-item><p>8) Welche Schwierigkeiten gibt es bei der Digitalisierung?</p></list-item>
<list-item><p><inline-graphic xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="zif-4285_ibrahim-g11.jpg"/></p></list-item>
</list>
<list list-type="simple">
<list-item><p>9) Wie hoch ist Ihre digitale Kompetenz?</p></list-item>
<list-item><p><inline-graphic xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="zif-4285_ibrahim-g12.jpg"/></p></list-item>
</list>
<list list-type="simple">
<list-item><p>10) Sind Sie in der Lage einen digitalisierten Unterricht zu gestalten und vermitteln?</p></list-item>
<list-item><p><inline-graphic xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="zif-4285_ibrahim-g13.jpg"/></p></list-item>
</list>
</sec>
<sec>
<title>Kurzbio</title>
<p><bold>Ibrahim</bold> ist beruflich DaF-Lehrer. Er hat einen Masterabschluss in Germanistik und interessiert sich f&#252;r Fragen der Linguistik und Fremdsprachendidaktik. Dar&#252;ber hinaus ist er derzeit als Aushilfelehrkraft in der Abteilung f&#252;r Fremdsprachen, Studiengang Deutsch, an der ENS Maroua t&#228;tig und beteiligt sich somit an der Ausbildung angehender Deutschlehrkr&#228;fte.</p>
<p><styled-content style="text-align: right; display: block; line-height: 0.2"><bold>Anschrift:</bold></styled-content></p>
<p><styled-content style="text-align: right; display: block; line-height: 0.2"><ext-link ext-link-type="uri" xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="mailto:herr.ibra@yahoo.com">herr.ibra@yahoo.com</ext-link></styled-content></p>
<p><styled-content style="text-align: right; display: block; line-height: 0.2">Tel: +237 674143504/+237 691910885</styled-content></p>
<p><styled-content style="text-align: right; display: block; line-height: 0.2">Postfach: 55 Maroua-Kamerun</styled-content></p>
</sec>
</back>
</article>