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<journal-title>Zeitschrift f&#252;r Interkulturellen Fremdsprachenunterricht</journal-title>
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<subject>Rezension</subject>
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<article-title>D&#246;ll, Marion &amp; Michalak, Magdalena (Hrsg.) (2023): <italic>Deutsch als Zweitsprache und inklusive Bildung</italic> [Deutsch als Zweitsprache. Positionen, Perspektiven, Potenziale, Bd. 3]. M&#252;nster: Waxmann. ISBN: 987&#8211;3&#8211;8309&#8211;4711&#8211;0. 139 Seiten, 29,90 &#8364;.</article-title>
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<aff id="aff-1"><label>1</label>Universit&#228;t Bremen, Deutsch im Kontext von Mehrsprachigkeit</aff>
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<p>Der dritte Band der von Marion D&#246;ll und Magdalena Michalak herausgegebenen Reihe &#8222;DaZ. Positionen, Perspektiven, Potenziale&#8220; wendet sich einem interdisziplin&#228;ren und aktuellem Thema zu. Eine produktive Auseinandersetzung des Fachgebietes DaZ mit dem in politischen und p&#228;dagogischen Diskussionen in der Bildung mittlerweile paradigmatischen Leitbegriff der Inklusion (S. 7) ist bislang &#8222;vor dem Hintergrund der Pathologisierung des Erwerbs von mehr als einer Sprache&#8220; sowie &#8222;disziplinpolitischer Debatten&#8220; (S. 11) nicht erfolgt bzw. beginnt aktuell erst vorsichtig, womit die Relevanz dieser Publikation auf der Hand liegt. Wie auch die vorherigen B&#228;nde beruht dieser auf den Ergebnissen einer thematischen Fachtagung der Arbeitsgemeinschaft Deutsch als Zweitsprache des Symposiums Deutschdidaktik, die damit &#252;ber den engen Zuschnitt auf Deutsch als Zweitsprache und schulischen Deutschunterricht hinausgeht und sich mit Diskursen des inklusiven Deutschunterrichts (vgl. <xref ref-type="bibr" rid="B2">Frohn/Maar 2021</xref>; <xref ref-type="bibr" rid="B6">Ritter/Hennies 2013</xref>) bzw. der diversit&#228;tsorientierten Deutschdidaktik (vgl. <xref ref-type="bibr" rid="B1">Dannecker/Schindler 2022</xref>) verbindet &#8211; aber z.T. auch die thematische Verortung im Deutschunterricht verl&#228;sst und breitere Perspektiven aufzeigt.</p>
<p>In der kurzen <italic>Einf&#252;hrung</italic> nennen die Herausgeberinnen als Ziel des Bandes, &#8222;das Verh&#228;ltnis zwischen Deutsch als Zweitsprache, Sprachbildung [und] Sprachheilp&#228;dagogik im Rahmen der aktuellen Inklusionsdebatten auszuloten, didaktisch-methodische Schnittmengen aufzuzeigen, zu diskutieren und Impulse f&#252;r die Fortsetzung der Inklusionsdebatte zu bieten&#8220; (S. 8). Damit wird deutlich, dass es nicht allgemein um Inklusion in einem breiten Verst&#228;ndnis geht, obwohl dieses zun&#228;chst zugrunde gelegt wird und der Titel dies auch suggeriert, sondern dass der Schwerpunkt <italic>Sprache</italic> im Fokus der Betrachtung steht und damit einerseits der inklusionsspezifische Blick auf Sprache ebenso mit DaZ in Beziehung gesetzt wird wie eine generelle sprachbildende Sicht von Schule und Unterricht. Inhaltlich ist das Buch in die Abschnitte <italic>Ontologische und epistemologische Grundlagen, Diversit&#228;t in der schulischen Praxis, Inklusion und DaZ in der Lehrer*innenbildung</italic> sowie <italic>Didaktisch-methodische Schnittmengen</italic> unterteilt.</p>
<p>Der erste Abschnitt beinhaltet den theoretischen Beitrag von Marion D&#246;ll <italic>Zum Verh&#228;ltnis von inklusiver P&#228;dagogik, Migrationsp&#228;dagogik und Deutsch als Zweitsprache</italic>, in welchem sie der Frage nachgeht, inwiefern DaZ als Teil der inklusiven P&#228;dagogik verstanden werden kann und muss, und daf&#252;r einen interessanten geschichtlichen Blick auf die Disziplinen wirft. Mit der Migrationsp&#228;dagogik wird noch eine weitere, eng mit dem Arbeitsfeld DaZ verkn&#252;pfte Heterogenit&#228;tsdimension einbezogen. D&#246;ll stellt die Disziplinen zun&#228;chst getrennt in ihrer historischen Entwicklung und mit Blick auf ein breites Inklusionsverst&#228;ndnis kritisch dar, bevor sie deren Anschlussf&#228;higkeit auf Basis eben jenes Verst&#228;ndnisses herausarbeitet. Bei der Beantwortung der Frage, inwieweit DaZ als Teilgebiet der inklusiven P&#228;dagogik verstanden werden kann, bleibt der Fokus aber auf der Verzahnung zwischen der Migrationsp&#228;dagogik und DaZ und entspricht damit der bisherigen DaZ-internen Inklusionsdebatte (vgl. z.B. <xref ref-type="bibr" rid="B5">Riemer 2017</xref>; <xref ref-type="bibr" rid="B4">Pl&#246;ger 2023</xref>), auch wenn nach Parallelen zu Zielgruppen der anderen beiden Disziplinen gesucht wird: &#8222;Eine auf das Deutsche reduzierte, fachintegrierte Sprachbildung in einer mehrsprachigen Migrationsgesellschaft kann vor diesem Hintergrund nicht als inklusiv gelten, da der Erwerb des Unterrichtsmediums (Deutsch) weiterhin eine Vorbedingung f&#252;r den vollen Zugang zu Bildungsinhalten bleibt.&#8220; (S.23) Das stellt allerdings nicht die im Weiteren konstatierten Anforderungen in Abrede, v.a. die &#220;berwindung neoassimilativer Tendenzen sowie die Reflexion von &#8222;Einfl&#252;sse[n] &#246;konomischer und politische Rahmenbedingungen sowie postkolonialer Macht- und Abh&#228;ngigkeitsverh&#228;ltnisse auf das Lehren und Lernen von Deutsch&#8220; (ebd.).</p>
<p>Der zweite Abschnitt beginnt mit dem Beitrag von Miriam Kuckuck, Claudia Henrichswark und Paul Jeschke zu <italic>Freundschaftsnetzwerken in heterogenen Schulklassen. Eine netzwerkanalytische Studie schulischer und au&#223;erschulischer Beziehungen von Kindern in der Grundschule.</italic> Es wird der Frage nachgegangen, inwiefern Kinder mit Migrationshintergrund und/oder sonderp&#228;dagogischem F&#246;rderbedarf in informelle Klassenstrukturen integriert sind (S. 29, 32), ohne diese sozial konstruierten Kategorien einzeln sowie in ihrer Verkn&#252;pfung kritisch zu diskutieren und auch klar voneinander abzugrenzen. Hintergrund sind u.a. die Annahme &#252;ber den Zusammenhang zwischen positiver Entwicklung und sozialer Interaktion (S. 32) sowie die Bedeutung der deutschen Sprache f&#252;r die Integration von Kindern mit Migrationshintergrund (S. 29) &#8211; auch diese Kategorien werden hinsichtlich ihrer Bedeutungen und Beziehungen untereinander nicht reflektiert. Bez&#252;glich des Integrationsverst&#228;ndnisses wird auf Esser zur&#252;ckgegriffen, der in der DaZ-Community inhaltlich und methodisch stark kritisiert wurde (vgl. z.B. <xref ref-type="bibr" rid="B3">Osler 2008</xref>). Die Ergebnisse zeigen einen statistisch signifikanten Unterschied in der schulischen und privaten Netzwerkaktivit&#228;t zwischen Kindern ohne Migrationshintergrund und denen der ersten Generation sowie bei Kindern mit einem F&#246;rderbedarf, aber keinen Unterschied zwischen Kindern ohne Migrationshintergrund und jenen der zweiten Generation (S. 36). W&#228;hrend Migrationshintergrund nicht zu Separation innerhalb der Klasse f&#252;hrt, besteht bei Kindern mit F&#246;rderbedarf die Tendenz sowohl innerhalb als auch au&#223;erhalb der Klasse eher mit anderen Kindern mit F&#246;rderbedarf zu interagieren (S. 37). Die Ergebnisse zeigen die Relevanz der Verbindung dieser beiden Aspekte von Inklusion, durch die Vagheit der Verbindung verschwindet aber die Kategorie der Doppelmerkmalstr&#228;ger. Zudem werden die Ergebnisse weder in den Diskurs eines breiten Inklusionsverst&#228;ndnisses noch der Intersektionalit&#228;t gestellt.</p>
<p>Der Beitrag von Gesche Dumiak, Delia H&#252;lsmann und Marian Laubner behandelt die <italic>Inklusive Sprach(en)bildung am Beispiel des mehrsprachigkeitsdidaktischen Konzepts Translanguaging</italic> und geht ausgehend von einem Verst&#228;ndnis von Inklusion als Zielvorstellung der Frage nach, inwiefern Translanguaging &#8222;neben sprachlichen auch weitere Voraussetzungen, z.B. hinsichtlich des Lernens, und die sozialen Bed&#252;rfnisse aller Sch&#252;ler*innen&#8220; ber&#252;cksichtigen und damit allen &#8222;die Teilhabe am Unterricht, insbesondere [&#8230;] an sprachlicher Bildung&#8220; erm&#246;glichen kann (S. 43&#8211;44). Damit wird das Verh&#228;ltnis von Translanguaging zu einem Verst&#228;ndnis von inklusiver Sprach(en)bildung, das die &#8222;inh&#228;rente programmatisch-normativen Setzungen&#8220; von Inklusion und Sprachenbildung im Kontext von Mehrsprachigkeit&#8220; verbindet (S. 44), in den Blick genommen. Dabei ist hervorzuheben, dass die Autor*innen zum einen auf die Grenzen unterrichtlichen Handelns zur &#220;berwindung von Benachteiligung und die Notwendigkeit struktureller Ver&#228;nderungen verweisen bzw. ein entsprechendes Forschungsdesiderat formulieren und die aktuelle Situation in Schule mit ihrem geschlossenen Sprachverst&#228;ndnis als Widerspruch zum Translanguaging als auch zum normativen Anspruch an eine inklusive Schule benennen (S. 50). Auch Widerspr&#252;che zwischen inklusivem Unterricht und Translanguaging durch dessen inh&#228;rente Normalit&#228;tsvorstellungen werden herausgearbeitet. Differenztheoretische Analysen von Reflexionen von Lehramtsstudierenden zeigen, dass zwar sprachliche, nicht aber andere Normen hinterfragt werden und damit das Translanguaging &#8222;im Sinne einer Steigerung und Optimierung schulischer Leistungen funktionalisiert&#8220; (S. 57) und in den gegeben unterrichtlichen Kontext der Sprachf&#246;rderung einger&#252;ckt&#8220; wird (S. 58), was einer umfassenden Umsetzung der normativen Zielvorstellungen inklusiver Sprach(en)bildung widerspricht.</p>
<p>Nadia Wahbe er&#246;ffnet mit ihrem Beitrag <italic>Zur Qualifizierung zuk&#252;nftiger DaZ-kompetenter Lehrer*innen f&#252;r sprachsensiblen Fachunterricht als Teil inklusiven Unterrichts</italic> den dritten thematischen Abschnitt. Sie stellt die Zwischenergebnisse und Transfer&#252;berlegungen der Forschungs- und Entwicklungsstudie &#8222;Diagnose- und F&#246;rderkompetenz f&#252;r sprachsensiblen Fachunterricht der Sekundarstufe&#8220; vor, in der mittels eines mehrmethodischen Vorgehens die Frage, inwieweit ein studienbegleitendes Praktikum im Kontext der Heterogenit&#228;tsdimensionen Migrationsgeschichte und F&#246;rderbedarf in DaZ zur Entwicklung sprachdiagnostischer und Sprachf&#246;rderkompetenzen von Lehramtsstudierenden f&#252;r den sprachsensiblen Fachunterrichts als Teil inklusiven Unterrichts beitragen kann, beantwortet wird. Dabei legt sie einen &#8222;spezifizierten weiten Inklusionsbegriff&#8220; (S. 66) zugrunde, verbleibt aber nach einer &#252;ber die sprachliche Inklusion hinausgehenden Beschreibung der Herausforderungen neu zugewanderter Sch&#252;ler*innen (S. 65) auf einer sehr engen Auslegung der Differenzkategorie Sprache und fokussiert auf &#8222;die Sprache, die f&#252;r das schulische Lernen notwendig ist&#8220; (S. 66). Auch wird das F&#246;rderangebot nicht hinsichtlich Inklusion reflektiert, Sprachf&#246;rderung und Sprachbildung werden z.T. synonym verwendet. Die Zwischenergebnisse zeigen eine positive Wirkung des Praktikums auf die Bedenken der Studierenden gegen&#252;ber (nicht n&#228;her spezifiziertem) inklusivem Unterrichten sowie auf ihre Haltung zur inklusiven Schule und geben damit wichtige Hinweise zur Gestaltung des Lehramtsstudiums.</p>
<p>Vesna Kucher und Martina Damej gehen der Frage nach, inwieweit <italic>DaZ als integrativer Bestandteil der &#246;sterreichischen Lehramtsausbildung</italic> gelten kann bzw. sich &#8222;Grundkompetenzen hinsichtlich DaZ/DaF im Bachelor- und Mastercurriculum finden lassen&#8220; (S. 94). Daf&#252;r greifen sie auf das &#246;sterreichische Curriculum f&#252;r Mehrsprachigkeit zur&#252;ck, womit deutlich wird, dass es um mehr bzw. etwas anderes als DaZ geht, zumal eine &#8222;sprachbezogene Sensibilisierung aller Lehramtsstudierenden&#8220; (S. 95) als Grundkompetenz formuliert wird. Mit Verweis auf die Auseinandersetzung mit &#8222;Inklusion resp. Diversit&#228;t, Heterogenit&#228;t und schulischer Vielfalt&#8220; (S. 95) wird ein weiteres Feld ge&#246;ffnet, was mit der Ausrichtung des Bandes einhergeht, allerdings wird das zugrunde gelegte Verst&#228;ndnis dieser Begriffe nicht offengelegt, obwohl die Schwierigkeit der entsprechenden Einordnung der Kompetenzen von Lehramtsstudierenden benannt wird. Als Vorgehen wurde eine Dokumentenanalyse auf Basis der strukturellen Inhaltsanalyse nach Mayring gew&#228;hlt. Es zeigen sich Unterschiede in den einzelnen Curricula, das Thema DaZ im Lehramtsstudium erh&#228;lt erst in den reformierten Curricula gr&#246;&#223;ere Bedeutung, allerdings formulieren die Autor*innen das Desiderat eines st&#228;rkeren Einbringens von DaZ in die fachdidaktischen und bildungswissenschaftlichen Lehrveranstaltungen&#8220; (S. 99).</p>
<p>Der vierte und letzte thematische Abschnitt des Sammelbands enth&#228;lt den Beitrag <italic>Schnittstellen zwischen Deutschdidaktik, Deutsch-als-Zweitsprache-Didaktik und Sprachheilp&#228;dagogik am Beispiel von Grammatik und Wortschatz</italic> von Klaus Peter und Gudrun Kasberger. Anhand ausgew&#228;hlter Konzepte in der Grammatik- und Wortschatzvermittlung soll der Frage nachgegangen werden, welche Gemeinsamkeiten, aber auch welche Unterschiede zwischen Deutschdidaktik, DaZ-Didaktik und Sprachheilp&#228;dagogik feststellbar sind und unter welchen Bedingungen auch in heterogenen Lerngruppen die gemeinsame Arbeit an Spracherwerbsaufgaben in der Schule m&#246;glich ist, um Synergien und Unterschieden herauszuarbeiten. Auch wenn die theoretische Fundierung des Beitrags deutlicher sein k&#246;nnte und die in der Leitfrage formulierten Unterschiede nicht zum Ausdruck kommen, nimmt dieser Beitrag die Leitfrage des Bandes als einziger in einer umfassenden Weise in Angriff und stellt einen insbesondere aus interdisziplin&#228;rer Perspektive gelungenen Beitrag und eine Grundlage f&#252;r die weitere Auseinandersetzung dar.</p>
<p>Elfriede Hofmayer (unter Mitarbeit von Andrea Egelseer) schlie&#223;t den Band mit einem Praxisbeispiel zu <italic>Alphabetisierung inklusiv &#8211; Erstellung inklusiver Lese- und Schreibmaterialien</italic>, das den Anspruch hat, &#8222;allen Kindern und Jugendlichen, die in einem gewissen Ma&#223;e Lesen und Schreiben lernen k&#246;nnen, dies zu erm&#246;glichen&#8220; (S. 127), und kn&#252;pft damit an ein grundlegendes Prinzip der inklusiven P&#228;dagogik, der Bildungsf&#228;higkeit, an. In einem subjektiven Erfahrungsbericht verbindet die Autorin die Alphabetisierungsarbeit des DaZ-Bereiches mit jener von Jugendlichen, die an Sonderschulen f&#252;r Sch&#252;ler*innen mit erh&#246;htem F&#246;rderbedarf in &#214;sterreich beschult werden und schlie&#223;t damit gut an den vorherigen Beitrag an. Ihr geht es nicht um inklusiven Unterricht, sondern um inklusive Lehrmaterialien, die oft nicht altersgem&#228;&#223; sind, was die hier vorgestellten neben alltagsrelevanten Themen und dem Ziel des selbstst&#228;ndigen Lernens f&#252;r sich in Anspruch nehmen. Mit mehrsprachig aufwachsenden Kindern mit (Sprach-)Entwicklungsst&#246;rungen werden zwei Dimensionen der Inklusionsp&#228;dagogik verbunden, die bislang noch weitgehend getrennt voneinander bearbeitet werden. Dass letztlich unterschiedliche Lehrbuchkommissionen doch wieder zu zwei Lehrb&#252;chern gef&#252;hrt haben, zeigt die Herausforderung, inklusive Arbeit in den vorhandenen Strukturen umzusetzen.</p>
<p>Das Ziel dieses Bandes, die Inklusionsdebatte im Fach Deutsch als Zweitsprache zu er&#246;ffnen, darf als erf&#252;llt bezeichnet werden. Zwar k&#246;nnen nicht alle Beitr&#228;ge in einem interdisziplin&#228;ren, den DaZ-Bereich &#252;berschreitenden Sinne zu einem breiten Inklusionsverst&#228;ndnis beitragen, aber es werden f&#252;r die Diskussion viele wertvolle Ans&#228;tze und Impulse geliefert, die ein Weiterarbeiten erm&#246;glichen, so dass ein erster wichtiger Schritt der &#214;ffnung erfolgt. Das Buch richtet sich an alle im Arbeitsgebiet DaZ, sowohl in der Unterrichtspraxis als auch in der Forschung t&#228;tigen Kolleg*innen, die an einer Verbindung der Diskurse und deren Implikationen f&#252;r die Praxis interessiert sind. In diesem Sinne lassen sich die Texte auch im Lehramtsstudium einsetzen.</p>
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