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<journal-title>Zeitschrift f&#252;r Interkulturellen Fremdsprachenunterricht</journal-title>
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<publisher-name>Universit&#228;ts- und Landesbibliothek Darmstadt</publisher-name>
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<subject>Rezensionen</subject>
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<article-title>Koch, Corinna &amp; R&#252;ckl, Michaela (Hrsg.) (2022): <italic>Au carrefour de langues et de cultures: Mehrsprachigkeit und Mehrkulturalit&#228;t im Franz&#246;sischunterricht</italic>. Franz&#246;sischdidaktik im Dialog. Bd. 7, Stuttgart: ibidem. ISBN: 978-3-8382-1494-8. 234 Seiten. 34,90 &#8364;.</article-title>
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<email>katharina.leonhardt@uni-erfurt.de</email>
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<aff id="aff-1">Romanistische Sprachwissenschaft und Fachdidaktik Franz&#246;sisch Universit&#228;t Erfurt</aff>
<pub-date publication-format="electronic" date-type="pub" iso-8601-date="2022-09-21">
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<kwd>Mehrsprachigkeit</kwd>
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<p>Was hat frz. <italic>pain de mie</italic> eigentlich mit der <italic>Pandemie</italic> zu tun? Abgesehen von unterbrochenen Lieferketten, wohl nicht viel. Umso mehr jedoch zeigt sich in solchen spa&#223;igen Verkn&#252;pfungen von Fremdsprachenlernenden die Tatsache, dass sie Sprachkenntnisse auf Basis vorgelernten und -erworbenen Sprachwissens aufbauen und stets Vergleiche ziehen. Oft gelingt der Transfer und wenn nicht, werden aus falschen Freunden Eselsbr&#252;cken (zu Beginn der Pandemie war Toastbrot schlie&#223;lich knapp).</p>
<p>Nicht erst seit Kurzem kann also die Frage danach, ob Fremdsprachenunterricht mehrsprachig und mehrkulturell auszurichten ist, ausschlie&#223;lich mit einem klaren und lauten &#8222;Ja!&#8220; beantwortet werden (vgl. <xref ref-type="bibr" rid="B1">Europarat 2001: 163</xref>). Folglich ist die mehrsprachige und plurikulturelle Kompetenz in den bildungspolitischen Vorgaben auf europ&#228;ischer und staatlicher Ebene sowie in den l&#228;nderspezifischen Rahmen-, Lehr- und Bildungspl&#228;nen als ein wesentliches Bildungsziel verankert (vgl. ebd.; <xref ref-type="bibr" rid="B2">KMK 2003</xref>, <xref ref-type="bibr" rid="B3">2004</xref>, <xref ref-type="bibr" rid="B4">2012</xref>). Die Relevanz und Notwendigkeit einer entsprechenden Kompetenzbildung im Sprachenunterricht steht also au&#223;er Zweifel. Daraus ergeben sich allerdings etliche Anforderungen an die Umsetzung ebendort, an die Lehrkr&#228;fte und &#8211; allem voran &#8211; an die Lehrkr&#228;ftebildung, damit die mehrsprachige und plurikulturelle Kompetenz der Lernenden im Fremdsprachenunterricht optimal gef&#246;rdert wird. Diesen und weiteren Herausforderungen widmet sich der von Corinna Koch und Michaela R&#252;ckl herausgegebene Kongressband.</p>
<p>Die insgesamt neun Beitr&#228;ge sind das Produkt der gleichnamigen Sektion des Frankoromanistentags 2020. Ihnen voran stellen die beiden Herausgeberinnen ein Vorwort, worin sie in aller K&#252;rze die besagte Problematik, die Herausforderungen und Anforderungen eines mehrsprachigen und plurikulturellen Franz&#246;sischunterrichts aufzeigen. Der Band ist in die drei Schwerpunkte &#8222;Lehrkonzepte und Lehr-Lern-Materialien&#8220; (15&#8211;63), &#8222;Sprachproduktion&#8220; (65&#8211;106) und &#8222;Lehrkr&#228;ftebildung&#8220; (107&#8211;209) gegliedert, die augenscheinlich die dringlichsten Fragen hinsichtlich der in der Sektion diskutierten Thematik aufwerfen und in diesem Band b&#252;ndeln. Hierin spiegeln sich also einerseits die besonderen Anforderungen an die Unterrichtspraxis bzw. die (angehenden) Franz&#246;sischlehrkr&#228;fte sowie andererseits zentrale Forschungsdesiderata der Mehrsprachigkeitsdidaktik.</p>
<p>Hinsichtlich der Lehrkonzepte gew&#228;hrt Rados&#322;aw Kucharczyk in seinem Beitrag mittels einer Lehrwerkanalyse Einblick in das Franz&#246;sischlernen in Polen. Eine Herausforderung begr&#252;ndet sich hier mit der deutlichen r&#228;umlichen Distanz zu den Zielsprachenl&#228;ndern. Ihn besch&#228;ftigt daher insbesondere die Frage, wie die franz&#246;sische Sprache und die Zielkultur(en) in ihrer Vielf&#228;ltigkeit und Vielschichtigkeit den polnischsprachigen Lernenden vermittelt werden k&#246;nnen, und schl&#228;gt die Umsetzung der Prinzipien der &#8222;didactique relationnelle&#8220; vor. Der Lehr-Lern-Prozess ist dabei als individueller Weg zur Aneignung der Zielsprache und der Zielkultur(en) zu betrachten, denn &#8222;s&#8217;approprier une langue n&#8217;est pas une comp&#233;tence &#224; acqu&#233;rir mais une exp&#233;rience r&#233;sultant de la synergie entre la diversit&#233; et l&#8217;alt&#233;rit&#233; auxquelles l&#8217;apprenant est confront&#233;&#8220; (30), was sich seines Erachtens nachhaltig auf die Lernmotivation und die Einstellungen der Sch&#252;ler*innen zur Zielsprache auswirke. Die Analyse zeigt, dass bei der Konzeption der polnischen Franz&#246;sisch-Lehrwerke an vielen Stellen die durchaus vorhandenen Potenziale nur unzureichend ausgesch&#246;pft wurden. Wenig &#252;berraschend folgt deshalb der Hinweis, dass es &#8211; wie so oft &#8211; in erster Linie der jeweiligen Lehrkraft obliegt, entsprechende Methoden und Lehr-Lern-Materialien zu entwickeln und in der Unterrichtspraxis einzusetzen.</p>
<p>Ausgew&#228;hlten deutschen Lehrwerken f&#252;r den Fremdsprachenunterricht widmen sich im n&#228;chsten Beitrag Steffi Mork&#246;tter und Christiane Neveling. Sie &#252;berpr&#252;fen dabei, &#8222;an welchen Stellen g&#228;ngige Lehrwerke f&#252;r die F&#228;cher Englisch und Franz&#246;sisch Transferm&#246;glichkeiten und wechselseitige Ankn&#252;pfungspunkte f&#252;r die Entwicklung von mehrsprachigkeitsdidaktischen Aktivit&#228;ten liefern&#8220; (43). Im Zuge dessen nehmen sie insbesondere Erschlie&#223;ungsstrategien sowie Aufgaben und Hinweise zur Sprachmittlung und Grammatik in den Blick. Es zeigen sich tats&#228;chlich punktuell Ans&#228;tze sprachen&#252;bergreifender Lehr-Lernaktivit&#228;ten, jedoch nur unsystematisch und unzureichend. Das Fazit lautet also auch hier: Die Potenziale werden nicht vollumf&#228;nglich ausgesch&#246;pft. Erg&#228;nzend stellen Mork&#246;tter und Neveling das schweizer Projekt &#8222;Br&#252;cken&#8220; vor, welches mittels lehrwerksverbindender Zusatzmaterialien diese L&#252;cken f&#252;llen kann, und diskutieren ausgew&#228;hlte Beispiele aus dem Online-Material des Lehr-/Lernjournals f&#252;r mehrsprachigkeitsdidaktische Aktivit&#228;ten, die sich konsequent und systematisch durch die Lehr-Lern-Materialien ziehen und sich beispielsweise nicht allein auf die lexikalische Ebene beschr&#228;nken, sondern alle Bereiche der kommunikativen, kulturellen und strategischen Kompetenzen bedienen. F&#252;r den bundesdeutschen Raum, so die beiden Autorinnen, eignen sich, aufgrund der freien Wahl der Lehrwerke, jedoch nur themen- und nicht lehrwerksverbindende Zusatzmaterialien.</p>
<p>Interkomprehension als zentrales Prinzip der Mehrsprachigkeitsdidaktik fokussiert in erster Linie die Entwicklung und F&#246;rderung der rezeptiven F&#228;higkeiten der Lernenden. Im Bereich Sprachproduktion zeigt Christian Ollivier in seinem Beitrag jedoch, wie das Konzept der Interkomprehension weiterzudenken ist, um auch die produktiven Kompetenzen der Lernenden in einem mehrsprachigkeitsdidaktischen Rahmen zu f&#246;rdern &#8211; sozusagen als &#8222;interproduction&#8220;. Im Zuge dessen stellt er das Projekt EVAL-IC vor, welches sich zur Aufgabe gemacht hat, die panromanische kommunikative Kompetenz im Einklang mit der mehrsprachigen und interkulturellen Kompetenz zu definieren und Deskriptoren f&#252;r entsprechende Interkomprehensionskompetenzen f&#252;r die romanischen Sprachen zu entwickeln. Wichtige Erkenntnis: Sprachproduktion setzt Sprachverstehen voraus, weshalb auch die Interkomprehension als eine interaktive Kommunikationsform, die sich eben nicht auf die reine Rezeption beschr&#228;nkt, zu begreifen ist.</p>
<p>So weist im Anschluss auch Mirjam Egli Cuenat anhand einer Spracherwerbsstudie zur dreisprachigen Textproduktion nach, dass f&#252;r die schriftliche Produktion im Franz&#246;sischunterricht sprachen&#252;bergreifende Synergien nutzbar gemacht werden k&#246;nnen. Dieses Lernpotenzial gelte es, bereits in der Lehrkr&#228;ftebildung im Bereich der Diagnosekompetenz wie auch hinsichtlich des Transferpotenzials der im Sprachenunterricht (auch in der Schweiz nach der Fremdsprachenreform oft in der Reihenfolge Deutsch und Englisch vor Franz&#246;sisch) aufgebauten Ressourcen zur St&#228;rkung der Zielsprache (hier also Franz&#246;sisch) bewusst zu machen. Auch werden die Bildungspl&#228;ne in den Blick genommen und f&#252;r deren Weiterentwicklung ein &#8222;horizontal und vertikal koh&#228;renter Kompetenzaufbau&#8220; (101) angeregt.</p>
<p>Es folgt das beitragsreichste Kapitel: jenes zur Lehrkr&#228;ftebildung, liegt doch hier der Schl&#252;ssel f&#252;r eine von den j&#252;ngsten Forschungserkenntnissen aus Mehrsprachigkeitsdidaktik und Interkulturalit&#228;t gepr&#228;gte Unterrichtspraxis. Eine an der Universit&#228;t Saint-Etienne von Marine Totozani durchgef&#252;hrte Fragebogenstudie unter angehenden Lehrkr&#228;ften zur Integration pluraler Ans&#228;tze in deren Ausbildung und zu ihren Einstellungen dazu mit Blick auf ihren k&#252;nftigen Fremdsprachenunterricht hat ergeben, dass durchaus Grundkenntnisse zu mehrsprachigkeitsdidaktischen Ans&#228;tzen vorhanden sind, teilweise jedoch die praktische Umsetzung im Unterrichtsgeschehen kritisch gesehen wird. Auch die Meinungen der Studierenden zur Integration pluraler Ans&#228;tze in die Curricula divergieren durchaus. Damit verdeutlicht die Umfrage ganz konkret den Bedarf einer spezifischen Lehrkr&#228;fte- und Pers&#246;nlichkeitsbildung.</p>
<p>Bereits praktizierende Lehrkr&#228;fte r&#252;ckt Giuseppe Manno in das Zentrum seines Beitrags und res&#252;miert die Erkenntnisse aus drei Studien zu &#220;berzeugungen von Fremdsprachenlehrkr&#228;ften hinsichtlich der Prinzipien der Mehrsprachigkeitsdidaktik. Auch hier spiegelt sich eine Dichotomie zwischen positiven Einstellungen auf der einen, aber auch kritischen Stimmen gegen&#252;ber der praktischen Umsetzbarkeit auf der anderen Seite wider, was erkl&#228;rt, warum Mehrsprachigkeit oft nur punktuell eine Rolle im Sprachenunterricht spielt und eben nicht systematisch umgesetzt wird. Manno identifiziert auf dieser Grundlage ebenso die Bedarfe und Potenziale in der Lehrkr&#228;ftebildung.</p>
<p>An genau dieser Stelle setzt nun das Promotionsvorhaben von Svenja Haberland an. Sie konzipiert sog. &#8222;Bausteine&#8220;, d.h. modular aufgebaute Lerneinheiten, die sich in die bestehenden Studienstrukturen integrieren lassen und ganz konkret die mehrsprachigkeitsdidaktischen Kompetenzen der Lehramtsstudierenden f&#246;rdern und die Dichotomie zwischen Theorie und Praxis aufl&#246;sen sollen, indem die systematische Umsetzbarkeit mehrsprachigkeitsdidaktischer Prinzipien aufgezeigt wird. &#220;berpr&#252;ft werden die Einstellungen und das Kompetenzempfinden der Studierenden und damit die Wirksamkeit der Lerneinheiten &#252;ber mehrere Frageb&#246;gen im Verlauf der betreffenden Studienphase.</p>
<p>Ein ebenso vielversprechendes Forschungsprojekt ist jenes von Laura-Joanna Schr&#246;ter, die ihre Lehramtsstudierenden eine <italic>simulation globale</italic> f&#252;r den sprachen&#252;bergreifenden Franz&#246;sischunterricht (konkret &#8222;vivre dans un immeuble plurilingue&#8220;) als Lehr-Lern-Methode entwickeln, in der Praxis erproben und forschend begleiten l&#228;sst. Damit macht sie &#252;berzeugend, am konkreten und unterrichtspraktischen Beispiel deutlich, &#8222;dass handlungs- und forschungsbezogene Ans&#228;tze den Studierenden einen fruchtbaren Rahmen f&#252;r mehrsprachigkeitsorientiertes Lehren und Lernen bieten k&#246;nnen&#8220; (188), die zudem Eindruck hinterlassen und eben deshalb nachhaltig Wirkung zeigen d&#252;rften.</p>
<p>Explizit die Rolle der Herkunftssprachen der Lernenden im Fremdsprachenunterricht beleuchtet Christian Koch in seinem Beitrag. Er pl&#228;diert f&#252;r Herkunftssprachenprofile, wie sie im DaF/DaZ-Bereich genutzt werden, ebenso f&#252;r den Franz&#246;sischunterricht, wo sie auf dessen Spezifika zugeschnitten werden m&#252;ssen. Denn auch Koch sieht das Problem in der Diskrepanz zwischen positiven Einstellungen gegen&#252;ber mehrsprachigkeitsdidaktischen Ans&#228;tzen und anhaltender Skepsis bzgl. ihrer Umsetzbarkeit. Schlie&#223;lich sind allein die Lernenden selbst nun die Expert*innen f&#252;r ihre Erstsprachen und sollen sie gewinnbringend f&#252;r die Zielsprache nutzen; ein Feedback seitens der Lehrkr&#228;fte, die selbstverst&#228;ndlich nicht alle Sprachen beherrschen (k&#246;nnen), sei hingegen oft schwierig. Helfen w&#252;rde, so Koch, also eine zielgerichtete systemlinguistische Ausbildung w&#228;hrend des Lehramtsstudiums zur sprachstrukturellen Sensibilisierung, sodass Lehrkr&#228;fte routiniert mit Hilfe der geforderten Handreichungen &#8211; m&#246;glichst in digitaler und somit stets aktualisier- und erweiterbarer Form &#8211; lernendenorientiert unterrichten k&#246;nnen.</p>
<p>Der Sammelband schlie&#223;t mit einem Nachwort von Michel Candelier, der einen Ausblick auf die (Weiter-)Entwicklung der mehrsprachigen und interkulturellen Bildung hinsichtlich der hier beschriebenen Vorschl&#228;ge auf Basis der pluralen Ans&#228;tze gibt. Der vorliegende Band, das wurde deutlich, deckt die gro&#223;e Diskrepanz zwischen dem Wissen um die Bedeutung von mehrsprachig und interkulturell gestaltetem Franz&#246;sischunterricht und den fehlenden Handlungsm&#246;glichkeiten in der Unterrichtspraxis seitens der Lehrkr&#228;fte auf und liefert f&#252;r alle genannten Bereiche folgerichtig zahlreiche L&#246;sungsvorschl&#228;ge, die es dringend weiter zu verfolgen gilt. Damit richtet sich der Band einerseits an Lehrende im Fach Franz&#246;sisch, bietet andererseits aber auch vielfach Impulse f&#252;r Forschende und Lehrende der Fremdsprachendidaktik und der Lehrkr&#228;ftebildung.</p>
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<title>Literatur</title>
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<ref id="B2"><mixed-citation publication-type="webpage"><collab>KMK</collab> (<year>2003</year>): <source>Bildungsstandards f&#252;r die erste Fremdsprache (Englisch/Franz&#246;sisch) f&#252;r den Mittleren Schulabschluss (Jahrgangsstufe 10). Beschl&#252;sse der Kultusministerkonferenz</source>. <uri>https://www.kmk.org/themen/qualitaetssicherung-in-schulen/bildungsstandards.html</uri> (12.7.2022).</mixed-citation></ref>
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<ref id="B4"><mixed-citation publication-type="webpage"><collab>KMK</collab> (<year>2012</year>): <source>Bildungsstandards f&#252;r die fortgef&#252;hrte Fremdsprache (Englisch/Franz&#246;sisch) f&#252;r die allgemeine Hochschulreife. Beschl&#252;sse der Kultusministerkonferenz</source>. <uri>https://www.kmk.org/themen/qualitaetssicherung-in-schulen/bildungsstandards.html</uri> (12.7.2022).</mixed-citation></ref>
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<p><bold>Katharina Leonhardt,</bold> Romanistische Sprachwissenschaft und Fachdidaktik Franz&#246;sisch Universit&#228;t Erfurt</p> 
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